Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1752300
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Dlnriette , 
Peter 
Jahann. 
g) Petrus durch einen Engel aus dem Kerker crlöset, nach 
Duminiehixio, gr. qu. ful. 
10) Moses von der Tochter des Pharao aus dem Nil errettet, 
nach Poussin, gr. qu. fol. 
11) Die heil. Familie, dabei St. Johann mit dem Lamme, nach 
S. Buurdoil, Mariette exc. 
12) Der Schutzengel, nach J. B. Corneille. 1688. 
15) Ein stehender Bischof vor Ludwig XIV. auf dem Throne, 
nach demselben. 
14) lllgiänner, welche Iileider aufbreiten, exod. cap. 12, nach A. 
neu. 
15) St. Paul von der Schlange gebissen, nach A. Dieu. Mariettg 
exc., gr. fol. 
16) Die Steinigung des heil. Stephan, nach demselben, 
17) Die Madonna mit dem Binde, nach F. Cantarini. 
18) Die 'I'uchter Jephta's, nach L. Cherun. 
19) StznLudwig empfängt das heil. Abendmahl, nach J. B. Cor- 
nei e. 
20) Derselbe in den Himmel aufgenommen, nach J. B. Cur. 
 nei e. 
21) Opfer an Jupiter Mactatqr, nach demselben. 
22) Juseph gibt sich den Brüdern zu erkennen, nach M_ Cm, 
neille, gr. qu. fol.  
25) Die Heilung des Gichtbriichigen, nach demselben, gr. fol. 
211) Die Darstellung im Tempel, nach Corneille. 
25) Eine heil. Familie, nach Mignartl. 
26) Eine Pieta, nach demselben. 
27) Die Verkündigung, nach Poussin. .0 
28) St. Franz, Mariette exc., gr. qu. fol. Selten, 
gg) Stanislaus Johannes Jablonowvslsy, supremus exercituum re. 
gni Poluniae Dux, qn. 4. 
50) Narcissus in der Quelle sich spiegelnd, an derselben zwei 
Nymphen. schöne Landschaft, gr. qu. fol. 
31) Ansicht einer Fontaine im Garten, vorn ein sitzender Mann, 
nach Guercino, Mariette exc.  
Müflßlltß, PCLCP JOhEIUU, der Sohn des Obigen, ein in der Kunst, 
geschiuhte berühmter Mann, wurde 169i. in Paris geboren, und 
schon von früher Jugend an äusserte sich seinß Liebe zu den bil. 
dcnden Iiiinsten. Er erhielt die musterhafteste Erziehung. und 
dieses Alles unte1'stiit;ten' dann noch Reisen, auf welchen ihn glück- 
liche Zustände 1.u einem der grössten lienner seiner Zeit mech- 
ten. Sein Ruf war schon vorausgegangen, als er 1717 nach Wien 
sich begab, und man übertrug ihrn daher die Ordnung der lsaiser. 
liehen Bibliothek. Dieses Geschäft beendigte er mit riindlicher 
Einsicht und zur vollkommenstcn Zufriedenheit, lißss Sigi aber vom 
Prinzen Engen vergeblich zurückhalten, sondern begab sich nach 
Rom, da es ihn drängte, Alles Schöne zu sehen, was jene Stadt 
aufzuweisen hat. Mit vqllem Sinne fiir die Feinheiten der Kunst 
und mit der Gabe, mit wenigen WVorten die empfangenen Eindrü- 
cke in andern wieder zu erwecken, der italienischen Sprache voll- 
kommen zuächtig kehrte er in seine Heimath zurück, wo er fortan 
bis zu seinem 1774 erfolgten Tod in voller Tdlätiglieit stand. VVelt- 
berühmt war sein Cabinet vpn Zeichnungen, liupferstichen und 
Seltenhcitcn. welches Fremden und Einheimischen offen stand. 
Diese Sammlung wurde 1775 zu Paris versteigert. Dabei hatte er 
eine vollständige liunstbibliulhel; aus allen Sprachen. und fast je-
        

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