Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1752260
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Blnrin 
F "edorowna. 
 Mariagc , 
Louis 
Frangois. 
sehr kräftig mehrere Blätter, Landschahen, Marinen etc., von 
welchen wir aber nur folgende kennen: 
1)  6) Sechs Blätter Landschaften, bezeichnet: Gemahlet, 
Geetz V. S. Ii. l-I. Erz. Ma. Anna 1771- H. mit dem Band 
62.91.„ Br.4Z.5L. 
7) Ein liüchenstücls mit todtem Geflügel, von ihr gemält und 
geiitzt, 1772, gr. 8. 
Mafia FCÖOPOWUH, Kaiserin von Russland, die Mutter des jetzt 
 regierenden Kaisers Nikolaus, war im Edelstein- und Stempel- 
sehneiden sehr erfahren .C. v. Lehrecht hatte die Ehre , die Majestät 
zu unterrichten, und er zog an dieser Kaiserin eine würdige Schii. 
lerin. Sie fertigte die Bildnisse der kaiserlichen Familie als Ca- 
meen, die nach Fiorillo, Iil. Schrift I. 82, ähnlich und mit Leich- 
tigkeit behandelt sind. 
Im Jahre 1820 überreichte ihr die k. Akademie der Iiiinste zu 
Berlin das Diplom als Mitglied derselben, und der König selbst, 
als Protektor der Akademie, hielt eine Anrede. Die hohe Iiünst- 
lerin übergab der Akademie eine von ihrer Hand geschnittene gol- 
dene Medaille mit dem Bildnisse des Iiaisers von Russland, und 
unter demselben steht der Name der Urheberin: Maria F, Die 
Rückseite ziert ein Altar mit den ßeichsinsignien, und der Schrift: 
Befreier der Völker  Alexander dem Gesegneten. An der unter- 
sten Stufe steht: 10. März 1814, und ganz unten steht der Name: 
Maria F. Eine andere Denlimiinze stellt das Bildniss des Kaisers 
Paul I. dar. Im Jahre 1828 ereilte die kunstfertige Fürstin der 
Tod. 
Maria AUIIOUIEI, Prinzessin von Bayern, k. Prinzessin von Polen 
und Churfiirstin von Sachsen, malte in Paste]! Bildnisse und An- 
deres. A. Marcenay de Ghuy stach 1756 nach ihrem eigenen Pa- 
stellgenxidde das Bildniss der Fürstin. Ein Gleiches that J. Canale. 
Maria; GIQCÜmÜ dl; Bildhauer zu Bologna, bildete sich in Rom 
unter Canuva und dann studirte er anch die Meisterwerke der Sculp- 
tnr, deren er ansichtig werden konnte. Er fertigte Büsten, Sta- 
tuen uncl Gruppen, schätzbare Werke. In der Kunstsammlung 
der Akademie zu Bologna ist seine grosse Marrnnrgruppe des Rii 
mers Virgiuius, wie er seine Tochter ersticht, nach der Ansicht 
Mebrerer eine der besten neuem Sculpturen. Das Werk ist mei- 
sterlich behandelt, besonders ist die hinsinlsende Virginia höchst 
zart und jungfräulich.  
G. di Maria arbeitete um 1818. 
Maria 
vpn 
Orleans, 
d'Orleans. 
s. Marie 
Manage, LOUIS Frangois, Hupferstcchef zu Paris, 5151m, zu 
Anfang unsers Jahrhunderts, seine nähern Verhältnisse kennen wir 
aber nicht, da auch Gabet von ihm schweigt. Fuigende Blätter 
banden ivir als seine Werke bezeichnet:  
1) Christus und die Ehebrecherin, nach N. Poussin, imp. qu- 
fol. Preis 15 Thi. 
2) Die Melancholie, nach Parmesano, im flßrentinigghgn Gai- 
lericwerke nach Wicar's Zeichnungen. 
5) Das Bildniss des Guido Rom, nach diesem, Galerie de 
Florcnce.
        

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