Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1752232
Marescotti , 
Antonio. 
Mm-garitone. 
321 
DIQTESCOIII, AIJCOHIO), berühmter Medaillengiesser von Ferrara, 
auch Bildhauer, der um die Mitte des 15. Jahrhunderts blühte. 
Er fertigte mit H. Bindelli für die Cathedrale zu Ferrara Statuen 
in Erz, und die Reiterstatue des Markgrafen Niculo d'Este, die 
auf dem grossen Platze daselbst aufgestellt wurde. Sicherer aber 
ist noch, [dass der Hiinstlei: Medznllen in Erz gegossen habe, 
nämlich 1447 jene des Bischofs Giuv. Tossignano zu Ferrara, des 
heil. Bernhard, des Paolo Veneto und sein eigenes Bildniss. Ab- 
bildungen solcher Werke s. Tresor de numismatique et glyptique, 
Medailles coul. en Italie p]. .13 N0. 1, 2, 3, 11, S. 11. 
MBPBSOOIII, BGPIZOIOIIIBO, Maler von Bologna, dessen Andenken 
nicht rühmlich erhalten wurde. Lanzi sagt, er verdiene kaum ge- 
nannt zu werden; zu S. Martina und anderwärts erscheine er als 
eäfriger Nachahmer, ja Verfa-ilscher der Guiddsclaen Manier. Starb 
1 50h f 
Marest , 
116 a 
Demarpst. 
Maret, Franz, 
Chcreau jun. 
in fol. 
Maler, zlessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. 
stach nach xhm "Vertumuua und Pomona, ein Blatt 
arbeitete. 
Maret, Ku ferstecher, der zu_Anfang unscrs Jahrhunderts 
Für das xäofcntizxische Gallcnewerk stach er Antiken. 
Margarxtone, Maler, Bildhauer und Baumeister aus Arezzo, galt 
zu seiner Zeit fiir einen ausgezeichneten Maler, bis Cimabne und 
Giotto seinen Ruhm verdunkelten. Er vollendete in Arezso eine 
Menge Tafeln a 'I'empera, und malte auch die ganze Kirche S. 
Clemente mit mehreren Frescohildern aus. welche aber 154? sammt 
der Kirche zu Grunde gingen. Von den Tempernbilrlern aus jener 
Zeit haben sich noch eine Madonna und ein Cruziiix in S. P11111- 
cesco erhalten, noch auf derselben Stelle, wo sie Vasari sah, näm- 
lich ersteres in der Gapelle clella Coneezzione, und in der Uapelle 
neben der Wohnung der Birehenverwalter. Seine Tafel in S. 
Margherita, welche Begebenheiten ans dem Leben der Mutter 
Gottes in kleinen Figuren darstellte, ist zu Grunde gegangen. Er 
verfertigte diese! Bild, wie Yasari versichert, in einer bessern 
Manier und mit mehr Fleiss und Zierliehlteit, als diess bei seinen grös- 
seren Gestalten der Fall war. Zierliehlieit und Anmuth ist iibri- 
gens von Margaritonc-fs Gemälden ferne; denn man erschricltt vor 
denselben, wie eine Probe zeigt, die in der Etruria pitt. No. 7 
abgebildet ist, welches Bild" dort das Meisterwerk des Iiiinstlers 
 enannt wird. Zu den Gemalden, _welche sich von M. noch er- 
halten haben, gehört auch der heil. Francisens nn Kloster Sar- 
giano ausserhalb Aremo, und das grosse hölzerne Cruzilix in St. 
Croce zu Florenz, das als Seitenstiicl-t zu dem des Ciinabne gestellt 
ist. Die Werke, die er für S. Domenico zu Arrezzo verfertigte, 
sind zu Grunde gegangen. Nach Wlollendung dieser Arbeiten ging 
er nach Rom, wo er für Pabst Urban ll. in der Vorhalle von St. 
Peter einige Fresken ausführte und sich die Gunst des Pabstes er- 
warb. 
Nachdem er zu Ganghereto noch einen heil. Franciscus werferti- 
get hatte, wandte er sieh zur Bildhauerkunst, denn er war hoch- 
strebenden Sinnes, wie uns Vasari versichert; brachte es auch in 
Naglefs Künstler-Lex- VIII. Bd.  21
        

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