Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1751746
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Andrea. 
Yvflzunlegnal, 
Die Geburt Chrisgi, yor einer Höhle, ausser der heil. Fami- 
lie drei Engel und ein Hiri.  
Zwei Landleute.     i 
  Dieser beiden Blättei-Khabeinvvlir nach Dr. Waagen be- 
reits oben erwähnt. 
Die heil. llungfraii__riii_lc dem imßrcliinqsse _-ste,henden Jesus- 
kinde sitzt zwisclienmlpseph und Elisabeth, Jesus schlingt 
den linken Arm um! den lelals il-er NIniter innd streclit die 
Rechte aus um dieBluineA zu emgfangen,__ die ihm Johannes 
reicht. Ohne Zeichen. H. 11 Z., Br. 9 Z. 6   Im Cam- 
log Silvestre dem Maiilegna zugeschifiebenr 
Ein Tanz von vier WVeibei-n, sich bei den Blinden fassend. 
Iiii Catalog Silvestre dem lWliintegna zugeschrieben. 
Judiih, wie sie den Kopf des Täufers in den Sack der Magd 
steckt. lm Catzilog Silvester. 
Zwei Bauern, jener rechts im Prqiil hat den Stock in der 
Rechten, während er mit der Linlien den Hut abzieht. Die 
Figur zur Linken steht cn face mit gekreuzten Beinen eben- 
falls mit eineiirStoelie, und mit dein Hute auf dem Kopfe. 
H. 5 Z. 6 L., Br. ii Z. 
Dieses Blntt beschreibt Zanetti aus dem Cabinet Cicog- 
nara, und wenn es nicht wvirklich von Manlegna selbst 
licrriilii't,_was wahrscheinlich ist, su "könnte es doch ein 
gleichzeitiger Anonymus oder ein Schuler gefertiget haben- 
Harten des Mantegna Gioco di Mantegna, wahrschein- 
lich Werke eines anonymen italienischen Meisters. 
Unter dieser Rubrik erwähnen wir hier 50 Spielkarten, Les Cartes 
de taruts, wie sie Bartsch P. gr. Xlll. p. 120 nennt. Letzterer he- 
hauptet auch nicht, dasssie von lllantegna herrühren, Lanzi aber 
sagt, dass mehrere hierin den Geschmack Mantegnds erkennen 
wollen, und dessvvegen nennt er die Harten Gioco di Mzintegna. 
Dieser Benennung folgt auch Graf Cicognara, llrIemcn-ie spettaixti 
alla storia della calcografia. Prato 1821, und somit zählen wir hier 
diese seltenen Blätter auf, obgleich es auch unter Buccio Baldini 
hätte geschehen können, da sie Einige diesem liiinstler zuschrei- 
ben, wie YV. Ottley, An inquiry intu the origin and early history 
of engraving l. 575- Dieser Schriftsteller gibt auch Nachbildungen 
dieser interessanten Erzeugnisse der alten Challiographie: A collec- 
tion of fac-sixniles o? scaree and curiuus prints by the early ina- 
sters etc. London 182Ö pl. 43 H. Auch Strutt, Biographical dictiu- 
nary. London 1736 erwähnt dieser Blätter, er will aber 60 der- 
selben gesehen haben, obgleich er nur 50 erwähnt. So viel ziihlt auch 
Bartsch P. gr. XIII. 120 ff. auf, und diese sind in 5 Iilassen ab- 
getheilt. jede zu 10 Blätter. Jede Harte hat links unten im Rande 
einen Buchstaben, der die Iilasse bezeichnet, in der Mitte des 
Bandes stehen die unten erwähnten Namen und ein römisches Zahl- 
zeichen, gerade hinüber, rechts, ist dieselbe Zahl arabisch ausge- 
drückt. _Dic bezeichnenden Buchstaben sind: S. D. C. B.  
bedeutet Spada, und dieses S ist auf den von Bartseh p. 151 unter 
A erwähnten Cepicn durch ein E ersetzt. Bartsch glaubt, dieses 
E könne auf keine Weise Spaclone bedeuten; allein es kann doch 
Espndone bedeuten. D wird durch Danari oder Denari erklärt; 
G durch Coppe; ß durch Bastone; A durch Atutto (Ntutti). 
Man weiss nicht, wie olt diese Harten wiederholt wurden, Bartsch 
beschreibt drei tViederhulungen, doch sind die bei ihm unter A
        

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