Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1751423
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Manini. 
Manna , 
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n. 
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1 
und so sprechen von Manini anscheinlich einzig die Blätter, welche 
sich von seiner Hand finden. Diese sind von grossem Verdienste, 
und sie scheinen zu beweisen, dass er auch als Maler nicht gerin- 
geres Lob verdiente. Auf Blatt N0. 1 nennt sich der Künstler Pi- 
soniensis, und daher glauhtBai-tsch P. gr- XX. 295, dass Maniui 
von Truglio gebiirtig sei, einem Orte, der auf lateinisch Pisonis 
villa heisst. Er scheint um die Mitte des 17. Jahrhunderts gelebt 
zu haben, vielleicht in Pistoja. Bartsch beschreibt folgende 5 Blüt- 
ter von seiner Hand.  
1) Maria beweint den am Grabe liegenden Leichnam Christi. 
Linlss unten steht: Bart. Maninus Pisoniensis Fe. H. 5 Z. 
2 L., Br. 7 Z. 1 L. 
2) St. Peter im Buche lesend, Halbfigur. Dieses Blatt ist sehr 
geistreich radirt, aber schwach, da das Scheidewasser nicht 
genug durchgegrillen hat. H. 7 Z. 6 L., Br. 5 Z. 10 L. 
5) St. Petrus vom Eilgel aus dem Gefängnisse befreit. Barb. 
Centensis (Guercino) Pinx. Bart. Maninus Del. sculp. H. 
5 Z. 10 L., Br. 7 Z. 7 L. 
4) St. Franz de Paula mit dem Stocke in beiden Händen. Vor 
ihm ist der Todtenkopf und das offene Buch, in welchem 
das Wort Charitas steht. Bart. Maninus Inv. Pinx-llllllv D. 
D. Francisco Borgazzio S. Friclericus Iledaellus die. H. 13 Z. 
10 L., Br- 6 Z. 5 L. 
5) St. Franz in der Einöde betend, Halbfigur in das (mllene Buch 
blickend. B. Maninus F. H. 14 z. 5 L., m. 4 z. 
Dlanini , 
auch Mannini. 
Mankenheyn , 
Andriesen. 
MimllO, Ferdinando, Bildhauer und Architekt, geb. zu Neapel 
um 149g, gest. 1570. Sein Meister war Merlianu und er selbst 
wvar ein vorzüglicher Künstler. Im Jahre 15.10 fertigte er den Plan 
und das Modell zum Hospital und der Iiirche clella Nunziata zu 
Neapel, öffnete die Strasse der Purta Nolana, und später stand er 
dem Meister und andern Künstlern bei verschiedenen Restauratio- 
nen zur Seite. Er legte in der Sumpfgegend bei Neapel Iianäle 
an, und bediente sich dabei einer Maschine. Manlio war in der 
 Hydraulik-ebenso wohl erfahren, wie in der CiVllllTCllllZEliluP. Er 
erweiterte die Grotte von Pozznoli und auch die Brüche zu Capua 
ist sein Werk. Wer eine griissere Anzahl seiner Leistungen ken- 
nen lernen will, den verweisen wir auf die Belle arti dell Avvocato 
G. B. Grossi. Napoli 1820. II. O4. 
Manllus , 
Manlio. 
Mann, Adam  Mipiaturmalgr, 
lebte. 
Ein Maler Johann Gottlieb Mann "lebte 
in Dresden. 
in Berlin 
Hofmaler 
der um 1775 
um 1771 1115 
Manna, Glovannl BGUSIQ, Maler, würde um 1570 zu Catanea 
geboren, und in denAn-fangsgründen der Kunst unterrichtet. Spä- 
ter ging er nach Rom, wu er lange verweilte, als Schüler und als 
Professur seiner Kunshwie Tlcuzzi behauptet. Er scheintsich in- 
dessen melmnxit derfoesie als mit der Malerei bepchäftiget zu ha-
        

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