Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1751358
Manfredi  
etc. 
Mahfredini , 
Luigi. 
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Haussart stach nach ihm die _Vertreibung aus dem Tempel, und 
eine Gesellschaft von Trinkern. Letztexfes Bild ist neben jenem 
einer Zigeunerin, die der Frau walirsagt, im Musee ruyal 
zu Paris. Diese beiden Bilder sind in den lebendigen Hüpfen und 
im kräftigen Fleischton des Carravaggiu würdig. Lisebetius und 
Maennl haben die Gefangennehmung Christi aus der Briisseler 
Gallerie nachgebildet. Van Steen stach das Gemälde mit spielen- 
den Soldaten aus derselben Gallerie. Hellerhoven stach den Jüng- 
ling und das alte Weib, dann den Weisen mit dem Knaben vor 
dem Spiegel.   
lllünfredl, Enllllo Odßr Emanuelß, Q1319]; undliupferstecihef zu 
B0logna,_genoss den Unterricht des U. Gandolfi; dieses um 1755. 
Er malte Historien, und besonders gross nennt man _ilm in der 
Zeichnung. Man hat auch folgende Blätter von seiner Hand: 
1  6) Verschiedene Studien in Iireiclemanier, nach Parmeggiano, 
4. u. ful. Schön. In FrenzePs Catalog der Sammlung des 
Grafen v. Sternberg-Maxlderscheid erwähnt. 
7) Ein junger Mönch, der den Teufel aus dem Leibe einer 
jungen Frau treibt, kleines Blatt, im Winklefschen Catalog 
erwähnt. 
lllanfredi, GlßVafllll, Maler zu Cremona, erlernte seine Kunst bei 
G. B. Zaist, und erlangte als Ornamentist grossen Huf. Er malte 
die Kirche S. Benedetto und S. Fazio (al Fuppone) in Cremona 
aus, so wie mehrere adeliche Häuscr. In der Cathedrale (lasclbst 
wurde der Altar der heil. Leiber nach seiner Zeichnung ausgeführt. 
Starb 1790 im 60. Jahre.  
Blanfredlnl, Gmseppe, der Sohn des Obigen, war ebenfalls als 
Dccomtionsmaler berühmt. Er malte zu Crcmona in öffentlichen 
und Privatgebäuden, und später that er in Brescia ein Gleiches. 
Hier starb der Künstler 1815. 
Manfredini, P3010, der ältere Bruder des Giuseppe, malte eben- 
falls Ornamente, doch mit weniger Glück. Starb 1805 im 51. Jahre. 
Sein Brucler Serafino war ebenfalls Ornamenten-Maler. 
luanfrßdinly LÜdÜViÜÜ; Medailleur zu Mailand, wurde um 1775 
geboren. Bei ihm äusserte sich schon frühe die Neigung zur liunst, 
und da das Talent auch noch der Fleiss unterstützte, so war er 
bald im Stande, selbst Iliihmliches zu leisten. Er besuchte Rom 
und andere Gegenden Italiens und zuletzt wählte er Mailand zur 
bleibenden Stätte. Die Akademie der Künste erwählte ihn da zum 
Professor der Medailleurlsunst, und als solcher; lieferte er auch 
mehrere schöne Medaillen, die mit den Initialen seines Namens 
bezeichnet sind. 
 1) Eine Medaille mit der Büste der Kaiserin Maria Louise 1812. 
2) Medaille mit der Büste Napoleonß. 
5) Denkmiinze auf den berühmten Sehriftgiesser Bodoni, welche 
ihm die Stadt Parma prägen liess, 1805. 
ßlßnfrcdlnl, Lulgl, Bildhauer zu Mailand, ein 16m lebender 
Künstler, der seinen Buf bereits begründet hat. Er ist akademi- 
scher Bildhauer, und die Werke, die er lieferte, bestehen in Bü- 
 sten, Statuen und Basreliefä, in Gestein und Erz. Er besitzt in
        

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