Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1751072
Mail- 
luilyr 
INIzxyer , 
Aiex! 
205 
Name des Künstlers, und über dem Eintrittnhore Hie Jahr- 
zahl 1499. H. a z. 6 L., m. s z. 9 L. 
Dieses Blatt kannte Bartsch nicht.  
Der Knabe Jesus unter den Sclnriftlehrern, helldunkel. H. 
10;. Z., B1". 7 Z. Nicht bei Bartsch. 
Mair oder lllayr und lllayer, Alexander, Maler, liupferm- 
cher und Formschneider von Augsburg. Während Einige von die- 
sem Iiiinstler gänzlich schweigen, so lauten auf der andern Seite 
die Nachrichten verschieden und viridersprechend. Malpe lässt ihn 
um 1568 zu Augsburg geboren werden, Bryan aber, im biogra- 
hical and critical dictionary of painters and ingravers setzt die 
"gliithezeit um 1660. Mehrere sagen nur, der Iiiinstler habe gegen 
das Ende des 16. Jahrhunderts gearbeitet. Bryan ist jedenfalls im 
Irrthnm, auch Malpe, denn der liiinstler wurde aller Wahrschein- 
lichkeit nach 1559 geboren. Auf dem Blatte. mit St. Anton liest 
man nämlich rechts: Aetate sne 17, und oben 1576, S0 (11155 3150 
Mair 1576 17 Jahre alt gewesen, n1ithin_1559 geboren wurde. 
A. Mair malte Landschaften mit Figuren und Feuersbriinsten, 
Ansichten von Städten und andern Orten. Die historischen Bilder 
machten wohl immer den geringsten Theil seiner Werke aus, Da- 
gegen aber fertigte er mehrere Iiupferstiche und Holzschnitte. Er- 
stere sind mit vieler Sorgfalt und Zartheit gestochen, letztere gab 
1599 Lorenz Säuberlich heraus. Sie sind mit einem Monogramme 
bezeichnet, häufig mit dem Namen "Mair" auch Mayr geschrieben. 
Bartsch P. gr. IX. 597 beschreibt nur drei Blätter von ihm, und 
mehrere andere fügen wir bei. Die älteren, wie St. Anton, sind 
in ganz altdeutscher Weise behandelt, die spätem. tragen das Ge- 
präge moderner Stiche, so dass man sie ohneNamen für Werke 
eines andern Iiiinstlers halten konnte.  
1) St. Anton stehend, der Abt im faltenreichen Mantel und mit 
langem Barte, links zur Seite das Schwein. In der Mitte 
unten zwischen den Fiisscn ist das Monogramm AM (gothisch), 
rechts liest man: aetate sue I7, und links oben steht ver- 
kehrt die Zahl 76 mit einer kleinen Zierathe.  H. 5 Z. 2 L., 
Br. 2 Z. t L. 
2) Die iVIGPiEP des heil. Sebastian, mit dem Zeichen A M in 
Cursivschrift: posuit me quasi signuxn ad sagitnm etc. H. 
  
5) Die heil. Jungfrau mit dem Iimde in altem Typus in einer 
Strahlcnglorie: Quid Sole, Lnna stellulis etc.-Mariae Fug- 
gegvae Ii-lieronymi Fuggeri conjux etc. H. 1 Z. 35 L., Br. 
1  i  
4) Die heil. Jungfrau in der Engelglorie, vor ihr ein heil. 
Bischof. Mit lateinischer Dedication an Johann Schal, S. 
August ganon. ad S. Crucis antistes etc. H. 1 Z. 7-; L., Br. 
i Z. 1 . 
Sl Die Ruhe in Aegypten, Maria unter dem Zelte, Joseph 
reicht dem Binde einen Apfel. Mit dem Monogramnt und 
1596. H. 2 Z. 10 L.. B122 Z- 5 L.  
Ö) Der heil. Lorenz, 1617- H. 2 Z. 10 L. mit der Schrift un- 
ten, Br. 5 Z. g L. 
7) Dezr heii Dominicus, mit dem Namen. H. 1 Z. 11 L., Br. 
1 - S .   
B) Der heil Franz in Entziickung über die Musik des Engels, 
1592. 1-1. 1 Z. u L., Br. 1 Z. 5 L.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.