Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1751054
IVIGjOY o 
Traugott Lebrecht. 
Mair. 
203 
42) Evening und Morning, nach demselben, 1774.  i 
43) Grusse Landschaft, rechts ein Esel, nach demselben. 
44) La tempöte, grosses Blatt nach Vernet. 
45) Blick auf das lYIeer bei Mondlieht, grosses Blatt nach P. 
Munamy, 1757-  
46) Ansicht des Meeresufers, grosses Blatt nach Th. Gamebo- 
r u h. 
47) Ellnä Marine, vom eine kleine Chaloupe, nach J. Fayram, 
1751- 
48)  51) Vier Blätter mit den Jahreszeiten: Spring, Summer, 
Autumn, Winter, nach F. Ferg. 
52) Vue du chateau de Blankenbpurg, nach J. van Goyen. 
53)  54) Ein Trinkender und ein Singender, nach A. Bruuwer, 
55) Die aufgehende Sonne, nach A. van der Neer. 
36) Die untergehende Sonne, nach demselben. 
Major, THIUgOIII Lebrecht, Zeichner und Bildhauer, wurde 
P62 zu Dresden geboren und von Fechhelm in der liunst 
uixterrichtet, bis er zu Oeser nach Leipzi? kam. Später vervoll- 
kommnete er sich in der Bildhauerei, ver egte sich aber stets mehr 
auf das Modelliren von Hüpfen u. a. Starb um 1795. 
er in der ersten Hälfte 
er unbekannt zu seyn. 
NIiljOSS, Gabriel, Malgf zu Prag, wg 
17. Jahrhunderts lebte. Weiter scheint 
des 
Majotto , 
s. Maggiotto. 
lllülf, Maler und Kupferstecher von Landshut, und daher Mair von 
Landshut genannt. Einige glaubten, dieses sei Landshut in Nie- 
derbayern, Bartsch aber,  gr. VI. 562,_ muthiiiasset, dass der 
liunstlci- aus Landshut in Mehren sei, weil auf dem Blatte No. 8 
der Buchstabe W. steht, was Weiizehvon Olmutz_ bedeuten soll. 
Hawlili (zur Gesch. der Baukunst etc. im Markgratthume Mäliren, 
 Brunuißäß S. 20) gibt es als gewiss hin, dass Mair aus Landshut 
im BriinnenIii-eise sei, und dass er sich zu Olmiitz uin 1499 cmb- 
lirt habe. Die Urkunden , aus welchen er seine Behauptung schöpfte, 
nennt er nicht, und so ist die Sache noch nicht vollkommen aus- 
gemacht, ob Mair aus Bayern oder Mähren stamme. Bartsch bc- 
schreiht 15 Blätter von diesem_Biinstler, auf welchen der Name 
des Iiiinstlers steht, nirgends ein Moiiogranim, und Brulliot (Diet. 
des nionogr.  N0. 655) verwechselt ihn mit Alexander Mair. Das 
bei _ihin allegirte Monogramm bedeutet nach unserer Ansicht Alex. 
Mair Augustae Vindelicorum. Die Blätter dieses Künstlers kom- 
men jenen des Martin Schoiigauer nicht gleich. 
Binige legen ihm die Erfindung des Holzschnittes in Helldunlsel 
bei, während andere sie denii Ulrich Pilgram und dem M. Wohl- 
geniiith beilegen. Diese Meister übten wohl frühe die Technik mit 
ävecil Päitteii , die Anwendung von Mehrern gehört wohl allein dem 
. a arpi an. 
1) David und Goliath, ersterer mit der Krone, schleudert den 
Stein nach Goliatli, im Grunde Landschaft. Unten links der 
Name M. J. R. H. 8 Z. 7 L., Br. 5 Z. 11 L. 
2) Samson mit dem Stadtthore von Gaze, rechts vom Soldaten 
mitL Lanzen. Links unten M J Pi. H. 9 Z. 2 L., Br. 5 Z. 
g  
3) Dalila und Samson, wie sie letzteren der Haare beraubt; 
zwei Philister wollen ihn fesseln, im Grunde ein anderer
        

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