Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750906
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Magnoni, 
Carlo . 
 Blagnus , 
Eduard. 
Ein männliches Bildnissjxxx Profil, 8. 
Ein Oflizier zu Pferd, lsl. foL, beide Blätter nach der 
Zeichnung der Herzogin Sophie von Sachsen-Coburg-Saal- 
feld radirt, 179g. _ 
llIügnOnl, C3110, Maler, der zu Anfang des 17. Jahrhunderts in 
Rom lebte. Seiner erwähnt Passcri, und sagt, in der liirche des 
Tiiufers zu Rom sei ein Bild von ihm, welches neben den Y-Verluen 
Sacchfs, Marattfs u. a. stehen kann. Es ist unter der Aufsicht 
des A. Saechi gefertiget und von letzterem retouchirt. C. Blue- 
maert stach nach ihm den heil. Petrus in Mitte der Apostel mit 
einer Schriftrulle in der Hand, auf welcher steht: Visum est Spi- 
ritui sancto et nobis. Dieses ist jenes Blatt, welches im Catalog 
von Brandes etwas undeutlich angegeben ist, und von wvelellem 
Fiissly glaubt, es könnte mit einem andern desselben Stechers; die 
Evangelisten in einer Glorie, dasselbe seyn. 
Magnoniylinton, Maler zu Bologna, Schüler von St. 'I'ore1li u. 
E. Graziani. Irrdel: erwähnten Stadt sollen sich Bilder von ihm 
finden. 
Magnus , 
Potenzaxü. 
BIagnuS, 
Jakob , 
Maler aus Curfand, 
arbeitete um 1674 
in Berlin. 
llIElgtlllS, Eduard, Maler, wurde um 1808 in Berlin geboren, 
und hier erhielt er auch Unterricht in seiner Iiunst. Er besuchte 
rlaselbst die Akademie der Künste mit grösstem Erfolge, studierte 
nach den VVerhen klassischer Meister: des li. Museums, und bei 
solcher Thiitiglieit launnte er schon friihe mit Ehren auftreten. Im 
Jahre 1820 sah man von ihm auf der Berliner Iiunstausstellung eine 
trefl-liche Copie von Bronzinifs Bild, welches eine reich gekleidete 
am Tische stehende Frau vorstellt. Doch blieb der Iiiinstler nicht 
lange bei der Nachahmung fremder Meister, er versuchte auch in 
eigenen Compositionen seine liriifte, und von dieser Zeit an sah 
man bei verschiedenen Gelegenheiten Bilder von seiner Hand, hi- 
storische Darstellungen, Gcnrestiiclie und Portraite. Endlich he- 
suchtc er Italien, um die lJiLIDSIWVBYliG und Sitten jenes Landes 
kennen zu lernen. Mugnusi malte da auch mehrere Bilder, Por- 
traite und Scenen. Im Jahre 1850 stellte er den berühmten Thur- 
waldscn im Costiirue eines Präsidenten der Akademie von St. Luea 
vor, und seine Daune mit der goldenen Iiette wurde bei der Schau- 
stellung in Berlin als eines der besten Bilder geriihmt. Ein he- 
wundertes Bild ist die Heimkehr des Piraten, die lVlagnus 1830x111" 
Ausstellung brachte. Der edle Styl der Zeichnung, die Lebendigkeit 
der Darstellung und der Glanz der Ausführung machen dieses Bild 
zu einem der vorziiglichsten seiner Art. Genau beschrieben und 
gevviirdigct ist es in den Berliner Nachrichten 1850 lNn.  H, 
Eiehens hat es lithographirt. Als nicht minder trcliliehes Gegen- 
stuch nennen wir den Abschied des Piraten, und ein neueres Bild 
stellt einen ritterlichen Greis vor. Welcher Seine" Enkel segnet. 
eine noch kräftige ausdrucksvolle Gestalt. Neben den geschichtli- 
chen und gesellschaftlichen Darstellungen müssen auch seine herr- 
lichen Bildnisse genannt werden, so wie die trelflichen Aquarell- 
 gewälde. 
Die Genrcbilder dieses Künstlers gehören zu den edleren Erzeug- 
nissen dieser Art, und in allen seinen Bildern athmet Leben und
        

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