Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750889
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Magnani , 
Cristoforo. 
131a gne , 
Eugäne. 
dass er sich einen riihmlichexl Namen erworben. Er stellte mit sei- 
nem Freunde Gio. Benincasa das Castell Capoanu her, und dann 
machte er den Plan und das Modell zum lhlazzu reale, der zum 
Unterschiede vou jenem des Cav. Forltana il Vecchio, der alte 
heisst. 
Dieser Künstler 
läühnxliclnes nach. 
da zu seyxx. 
starb um 
Er sagt , 
1580. Milizzia 
der alte Pallast 
ruft ihm nicht viel 
verdiene nicht mehr 
Illagnanl, Crlstoforo, Maler von Pizzichcttone, der beste Schii- 
ler des Bern. Campi, und dessen Frühen Tod Antoniu Campi und 
Ilamo beklagen. Letzterer nennt ihn und Trotti die griissten Ta- 
lente jener Schule. Seine Hauptstiirke wva_r irn Bildnisse, doch 
riilnnt ihn Lanzi auch in der Compusiliun. Zu St. Fraucesco in 
lPiacenza ist eines seiner Jugenclwerlae, St. Jakob und Johannes 
vurstellencl, nach Lanzi wohl ersonnen und gut zusammengestellt. 
Lebte um 1530. 
BIHQHEISOO, AlßSSflIldTO, genannt Lisandrino, Maler, wurde zu 
Genua geboren, nach der Angabe in den Lettere sulla pittura IV. 
 um 1060, nach Batti aber 1681. Sein Vater Stefanu starb friih, 
und daher empfahlen ihn seine Verwandte an F. Abbiuti in Mai- 
land, der ihm jetzt Vorbild wurde. Er suchte den entschlossenen, 
mit wenig Ziigen trellenden Pinselwurf des Meisters in lliistgemäl- 
den auf seine augenblicklichen Einfälle, Schauspiele und Volks- 
liandlungen iiberzutragen, worin er nach Lanzi gleichsam der Cer- 
quözzi dieser Schule ist. Seine Figuren sind nicht viel über eine 
Spanne hoch, und solche nun brachte er in heiligen Festaufziigen, 
in Miidehen- oder Iinahenschuleil, in Miinchslsapiteln, Juden- 
schulen, in Wohnungen von Handwerkern und bei Iiriegwurflil- 
len an. Besonders witzig behandelte er die Juclensehuleil. Seine 
liintiille fanden Beifall, und daher sah man in Maiiland. auch zu 
Ilurenz und anderwiirts ehedem sehr viele Bilder seiner Hand. Die 
Landschaften Pavellzfs und die Arehitekturstüeke des Clemente Spera 
stallirte er öfter mit Figuren. In Genua gefiel er weniger, weil 
man dort, wie lidllll sagt, an dem Hinwerfen der Bilder, wie- 
wuhl es mit sicherem Sinn und liinliinglicher Zeichnung verbunden 
war, kein Gefallen Rind. Es fehlte seinen Bildern die Wlullcmlnng 
und. die Verschmelzung der Tinten, welche die Meister jener Stadt 
liebten. Im Jaltre 17-17 starb er. Gazalis raclirte nach ihm den 
Eremiten Paulus in der Wüste, wie ihn ein iiber ilnn schwebender 
Dämon versucht. Die Bilder der Chemie und Magie, ehedem zu 
Leipzig in Oesefs Sammlung, hat G. A. Liebe gestochen. 
Magnasco, SIIGfEiIlO, Maler von Genua, der Vater des Obigen, 
 genoss den Unterricht des V. Cnstello und dann üble er eich meh- 
rere Jahre in 110m. Seine YVerIQe wurden mit grosscnx Beifalle auf- 
genommen, doch starb der Iiünstler in jungen Jahren, so dass 
Wenig auf die Nachwelt kam. Im Jahre 1056 musste er als dreis- 
sigjiihriger Mann in die Grube. 
Magnavacca, GiUSBPPC, lYlaler von Bologna, lernte bei J. B. 
Barbieri, und brachte es in der Portraifiylsunst weit. Er legte ein 
berühmtes liuxmstlsabinet an. Starb 1724 un 85. Jahre. 
uagne, Eugönß, liupferstecher, wurde 1803 zu Nemours geboren. 
wir wissen aber nicht, ob er aus der Familie jenes äiltgren Magma
        

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