Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750874
Ma gliar , 
Andreas. 
Maglione Ferranle. 
185 
Gleichzeitig 
lebte. 
ist 
ein 
Franz 
Maglia, 
der 
aber 
länger, 
noch 
1720 
Maghar, Andreas, Ilupfersteeher, wurde um 1690 in Neapel 
gebnren, und hier iibte er auch seine Kunst. Folgende Blätter 
sind sein Werk: 
i) DPI Arzt und Einsiedler St. Cyr in seiner Grotte zur Tvla 
dumm helrnd,  
2) Der Obelisk des Cosinm Fansaga mit der Bilclsiiule des heil. 
Junuarius. l   
3) Zwei Weiberlaöpfe auf einem Qunrtblatte. 
4) Die Faearle des von_ D. Funtana erbauten laönigl. Pnllastes 
in Neapel.   
5) Der heil. Wilhelm, welchem Jesus erscheint, xiach F. Su- 
liinena, ful. 
lllagllilr Üdßr llllallaf, PIHJSÜIQPÜ, Kupfergfechgf und Sghn (1435 
Obigen. iilnerlrzif den Vater in Zeichnung xincl Zierliehlseit des Sti- 
ches. Sulimena war sein Meister, und zu seinen besseren Erzeug- 
nissen gehören:  
1) Der heil. Wilhelm von Vercc-lli, wie ihm der Heiland er- 
scheint, naeh einer Chiaroseura von Solimena, gr. ful. 
2) Herkules am Scheideweg-e, nach P. de Matteis. 
5) Der Apostel Bartolomäus, nach demselben. 
4) St. Franz von Xavier. 
5) St. Franz Borgia. ä Vier Halbüguren, nach de Mat- 
6) St. Franz von Assisi.   teis. 
7) St. Franz de Paula. 
Magiietti , 
Macchietti. 
lllaglioh oder M8]Oll, Giovamml Andrea, KuPfg1-5(echey,de5- 
seen Lebensverhältnisse unbekannt sind. Er arbeitete zu Rom. ver- 
anutlilich zu Anfang des 17. Jahrhunderts. Man liest seinen Naw 
xnen: Maglioli, Majoli, Majiolus, auf Blättern mit Seeungeheuerix 
und Grotteslsen, in glänzender Manier. Dann bediente er sich auch 
der Buchstaben G. M. und eines Monogramnzes auf ähnlichen Blät- 
tern. während die andern mit einem Täfelchexi versehen sind. Auf 
einem andern Blatte mit einem Seemonstrum steht: Juannes Au- 
dreas Manin fa. H. 2 Z. g L., Br. 4 Z. 
NIEIglIORG, Bildhauer und Baumeister, der in der zweiten Hälfte des 
13 Jahrhunderts in Florenz lebte. Nicolo Pisano war sein Meister 
und Vorbild. Nicole hielt den Schüler auch Ehren werth; er 
schickte ihn nach Neapel, um die Kirche S. Lorenzo und einen 
Theil des bischöflichen Pallastes (Episcopio) zu bauen , wie Vasari 
 behauptet. Dieser Schriftsteller sagt ferner, dass ihn Nicole zu 
Iiaiser Calmund's Zeit (gcst. 1254) nach Neapel geschickt habe, um 
einen Theil des Domes auszubauen, was aber später erfolgte, 
als der Kaiser schon längst todt war. N. Pisam) begann den Bau 
- des Domes 1282, und Magliune vollendete ihn mit lllasuccin I. 
um 129g. Dlltgincourt (Arch. 42. 19.) legt ilnu auch den grossen 
Bogen von S. Lorenzo bei, später aber (51, 23) vindicirt er ihn 
dem ülaisucciia Il. Dann arbeitete Magliuile auch Grabmäler aus. 
ganz in der Weise Niculcfs.   
Älaglione, Ferrante, Architekt, der um 1512 zu Neapel geboren 
wurde? Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt, doch wmss man,
        

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