Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750821
13.40 
Magdeburg, 
Heinrich 
Mages, 
Jos. 
so wie für einige Kirchen zu Pndua malte er Bilder in Fresco und 
Oei. Für sein Meisterstiick liiiit man die Passion in der Franzis- 
hixnerisirche zu Cumo. Seine iYlauiei' erinnert an jene von Tiepulo 
und Piazetla, so wie man sich zu jener Zeit überhaupt nur nach 
den neuem Modemalern umsah. Starb zu Varese 1768 im 81. 
Jahre.    
A. Capellan stach nach ihm die trauernde Mutter am Grabe Jesu 
sitzend, links zwei Engel, gr. fol. 
Magdeburg, Hemrxch VON ; Bilxlgiesser und wohl auch Bildhauer 
in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im Jahre 145.1 goss er 
für die Partrillirche zu Berlin ein messilmgenes Taulgefiiss, mit den 
zwölf Aposteln, Jesus und [Vlaria in erhobener Arbeit. 
Mägdßbllfg, E1101), Zeichner, wurde 1518 zu Annenherg geboren. 
Er widmete sich den Studien, wurde 1557 ziIFreiburg Ilyporlinlas- 
calus, 1570 Becher in Lübeqk, und 1574 trat er in den Dienst des 
Herzogs Johann Albert von Bleclalexxburg-Schwerin als Privatlvhrer. 
Von da begab er sich wieder nach Freiburg, wo er 1595 starb. 
 So erzählt Heller, Beiträge etc. S. 152: Weiland Rectur Hinb 
Magdeburg zeichnete Lanrlchartcn und Ansichten von Gegenden, 
welche nach seiner Zeichnung in Ilulr. geschnitten WUYklGII und sein 
Ilrlunogrannn tragen, dasHiobus Mngdeburgus Annabergensis bei-lautet. 
Eine Ansicht von Meissen. U. 5 Z1 11 L., Br. U; Z. 7 L. 
ein jetzt lebender liünst- 
Magenhöfer, G-g liupferstecher zu Berlin, 
1er.  Er arbeitet für Buchhändler. 
Magens, Jühann Boyß, Architekt zu Copenhagen, wo er 17.13 
geboren wurde. Er besuchte die Akademie seiner Vaterstadt, die 
er mit einem Preise verliess, um in Italien seine Studien fortzu- 
setzen. Nach seiner Rückkehr wurde er Hofbaumeister und Pro- 
fessur. Auch den '.l'itel eines Justizrathes hatte der Iiüixstler. Lebte 
noch 1810. 
luögßS  JOSEPh, Plistoricnmaler, geboren zu Imst in Tirol 1723, 
{gestorben 176g. Dieser fiir seine Zeit sehr hemerhbare Iiiinsl- 
ler war der Sohn eines armen Nagelschmiecles, und laam we- 
geuseiner fganz besonclern Neigung zum Zeichnen zu einem ge- 
wissen liapeller zu Imst in die Lehre. Bald mich seiner Lehrzeit 
verdingte er sich zu einem Maler nach Stubay, der damals in ei- 
nigem Rufe stand, und hatte tlas Glück, einen sehr würdigen 
Geistlichen anzutreffen, der sich seiner annahin, und ihm unent- 
geldlich Unterricht in cler Baukunst und in der Perspektive er- 
theilte, Sein Name ist nicht bekannt. Da er eine ganz besondere 
Neigung fiir die Geschichtsmalcrei in sich fühlte, und sich für 
dieses Fach zu bilden wünschte, verliess er Stubay und ging , nach 
einem lsurzen Aufenthalt in Innsbruck, nach Wien, wo er einige 
Jahre blieb und die Meisterwerke in der dortigen Gallerie studirte. 
Hier war es auch, wo er seine IiOHUUJiSSE in der Baukunst und 
Perspektive um vieles erweiterte. Von WVien begab er sich nach 
Strassburg, wo er sich mit den Werken der lranzösischen Meister 
bekannt machte; später hielt er sich einige Zeit zu Stuttgart auf, 
und endlich kam er nach Augsburg zu Georg Rutpletz, dessen 
Tochter er 1751 heirathete, wodurch er das Biirgerrecht von Augs- 
burg erhielt. Jetzt ward Muges bald als ein vurziiglirliei- Maler 
bekannt; selbst Bergmiiller rühmte ihn als solchen. Er war in der
        

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