Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750812
Älagalotti , 
Alex. 
Lxuhv. 
Magatti , 
Pietro 
etc. 
179 
Magalottl, Alexander und Ludwig, zwei italienische Maler, 
die in der ersten Hälfte des,1?. Jahrhunderts lebten. Cornelis 
Bloemnrt stach nach ihnen die allegorischen Gestalten der Physik 
und Astronomie, dann ein Blatt mit der Dreieixiiglieit. 
lllaganza, GlÜVannl Batlsta, Maler V91] Viqenza, ggnanntilvlil- 
gagno, lernte bei Titian und erwarb sich Ruhm, besonders im 
Bildnisse, worin er seinen Meister nacheilerte. Eigene Colnposi- 
tioncn kennt man wenige von ihm, allein sie tragen das Gepräge 
eines geschmeidigen, gewandten Geistes. In der flurentinischexi 
Gallerie ist sein Bildniss, von Gregori gestochen. 
Es muss noch bemerkt werden, dass Magagxir) auch Dichter war,- 
nnd dass ihn Tasso, Sperone, Trissino u. a. geschätzt haben. Er 
dichtete in Parluaner Bauernsprache. Starb 15m) im 3a Jahrß 
lVtan findet einen Holzschnitt, die heil, Jungfrau mit dem Jesus. 
lsinde auf dem Throne von Engeln umgeben vorztellend, unten St. 
Anton, und bezeichnet: J. B. MAG. lNV. ll. 10 Z, 7 LU 51.; 
(j Z. 5 L. Selten. 
lllaganzaß, AIBSSQHÖPO, Maler und Sohn des Obigen, wurde 1556 
geboren, und sein Vater ertlieilte ihm den ersten Unterricht, bis 
er zu M. A. Fasolo kam. Jetzt besserte sich sein Geschmack, so 
dass man an ihm einen guten Nachfolger Zelottifs und CaigliarPs 
5' ht. Vicenza hat ei_ne' Menge Gemälde von diesem Meister, in 
iillgentlichen und Priifatgebiiuden, und auch die Ulllgßblllllg so viel, 
dass man nach Lanzi gern glaubt, der lliunstlcr habe 74 Jahre ge- 
lebt, und oft wolilfeil, ohne sonder iche Mühe (Ycmalt. Man 
braucht nur wenige der Bilden in Viceiizzngeselien vllu haben. um 
alle zu kennen, indem oft dieselben Gesichter und Befragungen 
wiederkehren, jedoch fehlt es am Ausdruck. Nach Lanzfs Erach- 
ten darf man dies nicht seiner Geistlosiglieit Schuld geben  denn 
manche seiner Arbeiten beiireiseii das Gegentheil; sondern seiner 
 durch eine zzihlreiclie Familie, die er zu ernähren lilatte) herbei- 
geführten häuslichen .Noth. Dieser Mann war ungluclilich, weil 
er Vater war. Im Jahre 1630 Slüfb 01'- 
Maganza, ,Gi0vanni Baiisia, ltlaler, der Sohn des Obigen tlrld 
dessen Stütze bei der Arbeit. Er eiferte dein_Vater glücklich nach, 
und in vollendeter Ausfuhrun ubertriFft er ihn. Doch verlor der 
     g  , 
Vater die Stutze truhe; Giambatista starb 1617 im 40. Jahre. 
Maganza, GlTOlEIIIIO und MSPCZIHIOHiO, Maler und jüngere 
Brüder des Obigen, halfen dem Vater ebenfalls bei seinen Arbei- 
ten. Sie starben 1650 an der Pest. Damals sah Alexander alle 
seine Sühne und Enkel sterben, und zuletzt kam die Fieihe an 
ihn. 
Mavanza Carlo M] r 81"] F c 
D , , aer zu mm,_ einer von  ozza. Lebte 
11m 1680. Der Meister vermachte ihm seine Modelle und Zeich- 
nungen. 
M8 811113, DOIIJBIÜCO; ei entlich Sinionetti, Maler zu Ancona. 
g   
der im 18. Jahrhundert lebte. Er malte die Gallerie der Nlarchese 
Tironfi und mehrere Iiirchenbilder, unter welchen jenes in Suffra- 
gio das fleissigste, durchdachteste ist. 
lliagatti. PlCIFO Antonio 03th, Maler von Vaccnlo in defLanil- 
vogtei Mendrys, lernte zu Bologna bei Joseph dal Sole, und hier, 
 12 "
        

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