Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750795
Maestri , 
Bocco. 
Dlalfei , 
Nie. 
Fra nc. 
177 
Maestri, BOCCOy Maler von Venedig, Schüler des A. Varotari. 
Um 1630 malte er in der Kirche a1 Frari zu Venedig. , 
ÜIQGSIFi, Giovanni BBIÜSIG, Bildhauer, genanntVuIpini, m-bei. 
Iute um 1676 in Mailand fiir St. Maria del Carmine, für die Dom- 
kirche, für die Carthause zu Pavia u. s. w.   
Maestrl, Bilchel ADgBIO, Maler, der sich in Rom besonders 
durch seine Blalereielm in VVasserfax-ben bekannt gemacht hat. Er 
malte die herlaulanischex: Nymphen und die rafaelischen Liebesgöt- 
ter sehr anmuthig, mit glänzenden Farben, meistens auf schwar- 
zem Grunde. Gopien von Letzteren sieht man im h. Iinpferstich- 
kabinete zu Tvlünchen, die indessen in das neue Lokal kaum über- 
gehen werden.  
Dieser liülmstler starb um 1812.  
Illactre, Johann Christian, 3131er, 
des '18. Jahrhunderts in Nordhauscn 
und Historicn in Oel. 
der sich 
aufhielt. 
in der ersten HülHe 
Er malte Tapeten 
Maetschke, Chnstzan, lllaler, der in der zweiten Hälfte des 17. 
Jahrhunderts zu Leipzig lebte. Er malte Bildnisse, von (lenmPB. 
Iiilian 1081 jenes der Nlaria Elisabeth Winhlerin gestochen hat. 
Auch Romstixdt, Boclalin u. a. haben nach ihm gestochen. 
lllailei, FTHUCBSCO, Maler von Vicenza, war Schüler von S. Pe- 
randa, dessen Manier er befolgte, bis er endlich die Bahn des 
Paul Veronese einschlug. wobei es ihm weder an Kenntnissen, 
noch an Waidlichlseit fehlt, wie Wagner die Stelle des Lanzi iiber- 
setzt Il. 195. Sein Styl hat Grossheit, und Bnsehini nennt ihn so- 
gar mächtig, den Maler der Giganten. Auch an einer gewissen, 
ihm eigenen Anmuth fehlt es ihm nicht, die ihn von den illanieri- 
sten unterscheidet. Seine heil. Anna in StnMichele zu Vicenza, 
mehrere dortige Arbeiten von ihm im Stadthausc und andei-wviirts, 
dichterisch schön und xmll schöner Bildnisse, wielmnzi ausruft. 
von einer Färbung im besten Venediger Geschmack, beweisen, dass 
er mit noch bessern Malern, als Carpioxii und Cittadella, seinen 
ilflitwerbern, hätte wetteifern können. Vielleicht eben, weil er sie 
nicht fürchtete, meint Lzinzi, arbeitete er oft mit so wenig Fleiss, 
liess Köpfe und mehr noch andere Theile der Figuren unvollendet, 
kargte mit der Farbe, legte dunkel an, und malte nicht lürJahr- 
 hunderte, sondern für wenige Jahre. Seine Darstellung des Para- 
dieses in S. Franeeseo zu Padua hat eben desswegen fast jede Spur 
von Colurit verloren. Allein zu seiner Zeit sah man auf diese 
Dinge wenig, man wollte nur Handfertiglaeit, und (lesswegen sagt 
Buschini, dass lVIalTei mit vier Pinselstrichen in Erstaunen gesetzt 
habe.  
ltialfei starb zufadna 1650. 
Er soll einen sterbenden heil. Franciseus geätzt haben. 
Maülel? JQCÜPO, Maler von Venedig, unter dessen Bildern lresnn- 
ders die Seestiirme geschätzt wurden. Buschiui hat einen dersel- 
ben gestochen. Bliilite um 1665.  
luaßel: NICOlO FPHIICGSGO, Iiupfersteclier, der in Bon: arbeitete, 
nach Rafael, Carracci u. a. 
1) Die heil. kiamilic, wo die Madonna dem Johannes zu trin- 
Nllglefs Künstler-Lax. Bd. VIII. 12
        

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