Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750738
Madrazo , 
Federigo 
Maella , 
Don 
etc. 
171 
aus reales Palacios, Mnseo y Academia de San Fernando, con ln- 
clusion de los rlel Real Muuasterio del Escorial: Obra dedicada a 
S. M. y litografiada per habilos artistos baxo la direction de D. 
Jose de Madrazo Pintor de Camera di S. M., Director en la Real 
Academia di San Fernando etc. Den Text lieferte Cean Bermndez. 
Hier sieht man auch das von Madrazo gemalte Bildniss des Iiö- 
nigs zu Pferde. Dieses Werk erschien von 18264111 in Lieferungen 
mit vier meisterhaft lithographirten Blättern in roy. fol. lrn 57. 
Hefte ist die Nachricht vöm Tode des Königs, und dass selbes un- 
ter Protektion der Königin fortgesetzt werde. Auch das Bildniss 
der Königin, von Madrazo gemalt, ist für dieses VVerk lithogra- 
phirt worden. Bis 1856 waren 42 Lieferungen erschienen, und 
jedes l-left kostet bei B. Weigel 16 Thlr. 
Dann haben wir von diesem Künstler auch ein sehr seltenes ra- 
dirtes Blatt: 
Das ungenannte Portrait des Abbate Colonna. Maitre dTlötel 
de Lucian Bonaparte, 4. Bei Weigcl 2 Thl. 16 gr. 
Sein Bilclniss, vom Hofmaler C. Vogel in Dresden 181g in Rom 
gäzeichnßt, befindet sich in der bekannten Portraitsammlung dieses 
eisters. 
Madrazo, Feclerigo de, Maler und Sohn des Obigen, widmete 
sich unter Leitung seines Vaters der Malerei, und 1820 ging er 
zu seiner weiteren Ausbildung nach Italien. Er führte bereits meh- 
rere historische Bilder aus: 1855 malte er die Enthaltsamkeit des 
Scipio, dann den König Alfons, der dem Cid den Ilitterschlag er- 
theilt. Im Jahre 1838 schickte er aus Italien zur Iiunstausstellung 
in Madrid ein herrliches Bildniss des Marquis von Brancifonte zu 
Pferd. In dem von seinem Vater herausgegebenen Prachtwerke ist 
ein grosses ligurcnreiches Bild nach ihm lithographirt: liarl VIL, 
wie er auf (lem Sterbebette von seiner Gemahlin gepflegt wird. 
Maechselkircher, Gabriel  auch Meixekii-chenäimd geracleT-eg 
Gabriel enannt, Maler von München, der von 1 00  8Q b l! m1- 
Seine Lgbensverhiiltnisse sind uubelsannf, 91' _Wa1' aber F13" d?" 
gesuchtesten Münchner Künstler, was dm Aufträge beweisen, die 
ihm (1467) Albrecht IV. von Bayern und das liloster Tßgßljnßße 
ertheilten. Ueber die Gemälde des Herzogs bringt Wßßlellrlßilß? 
Beiträge etc, V. 201 Nachricht bei, er vermlllhßt aber UPP, der 
Maler Gabriel sei mit dem Mächselkircher derselbe: was indessen 
kaum einem Zweifel unterliegt. In Tegernsee arbeitete er mit Ul- 
rich Fiiterer, und sie erhielten für jedes Gemälde 8 fl. rlm. Allem 
die meisten seiner Gemälde scheinen bei der Aufhebung des Klü- 
Eters verschleppt oder schonäfrüher zu Grändeläeganägen äu seyn. 
rosses Gefallen erre teu indessen seine einä e nie it, enn sie 
tragen da; GePrägß eäier wilden lmantasterei, wenigstens nach den 
Gemälden der k. Gallerie in Schleisslleim zu schliessen. Da sieht 
man von ihm die Kreuzigung Christi und die Iireuztragung- Auch 
in den Kirchen Münchens waren ehedem Altarbilder von ihm, von 
denen aber die meisten in der Folge weichen mussten. 
Maele: s. Meile.   
3188113, D011 Marian SalVüdOP de: Hiätorienmaler zuMadäid, 
wurde um 1750 geboren, und schon war e; mit den Anfangsgrün- 
de" der Kunst vertraut, als Menge nach Spanien kam. dem e"
        

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