Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750664
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Machy , 
Pierre Antoine 
Mack, 
Ludw. 
erlangt. Daselbst finde! man wenigstens seine besten Arbeiten, Ma- 
lereien, die an BafaePs Styl erinnern, und so könnte er wohl in 
Italien gewesen seyn. Dann war er auch Architekt, und als sol- 
cher leitete er die Reparaturen in der Alhambra, denn so verste- 
hen wir die Nachricht bei Fiorillo, wenn dieser sagt, dass Ma- 
chuca die Oberaufsicht über den Bau von Alhambra zu Granada ge- 
führt habe. Den Bau in der Alhambra begann Carl V. 1527, und 
damals soll Machuca schon 40 Jahre im Dienste des Hofes gestan- 
den haben. Sein Sohn Ludwi vollendete jenen Bau. Als eines 
der schönsten Werke Peter's exänlärt man den Springbrunnen, den 
der Marquis von Montejar nach Alhambra schickte. Er ist mit 
Basreliefs geschmückt. 
Mßßhy, Plerre Afltßlne de, Maler und Hupferstecher, wurde 
1722 in Paris geboren, und Servandoni war sein Meister. Er er- 
langte Ruhm, der sich durch zahlreiche Werke verbreitete, die 
Machy lieferte. Diese bestehen in Architekturstiicken und Perspek- 
tiven. Zwei solche malte cf über der grossen Treppe des Palais 
royal. Man setzt ihn Robert und Clerisseau an die Seite, seinen 
Meister erreichte er indessen nicht. Basan hat nach seinen Zeich- 
nungen sechs Blätter mit Ruinen gestochen, und Janinet und Des- 
courtis führten nach ihm Prospekte in Farbenmanier aus. Dann 
hat Machy selbst ähnliche Gegenstände in Bistermanier gestochen. 
Machy hatte den Titel eines Malers des Königs; sein Todesjahr 
kennt man nicht. Es scheint erst nach 1770 erfolgt zu seyn. 
1) Ruinen einen Triumphbogens, unter welchem Landleute sich 
unterhalten, gr. 4. 
2) Ruinen einen antiken Monuments; an der Fontaine Bäuerin- 
nen, das Gegenstück. 
Machy, der Sohn des Obigen, ist nach Seinen Lebensverhältnissen 
unbekannt. Er soll im Geschmacke seines Vaters gemalt und sehr 
gut in Bister gezeichnet haben. Basan u. a. führen ihn aber ein- 
zig als Stecher an, der nach seinem Vater mehrere Genreatiicke 
in Farbenmanier ausüihrte. 
MQCÜO; Architekt, dessen Name sich an den Dom in Padua knüpft. 
Er begann den Bau 1125 auf Kosten des Capitels. Alle; diese; 
besagt eine Aufschrift an einem Capitale. 
Macini , 
s. Mancini. 
Mack, Georg, Illuminist, der um 1606 in Deutschland lebte. Es 
finden sich Kupferstiche und Holzschnitte, die von ihm illuminir: 
und mit Gold gehöht sind. Brulliot sah von ihm ein gemaltes Ti- 
telblatt cler Historia des Flavius Josephus, auf welchem mit golde- 
nen Buchstaben der Name Jerg Mach steht. Brulliot meint auch, 
es gehören ihm die Buchstaben G M an; welche sich auf illumi- 
nirten Holzschnitten von J. Amman, M. Schwarzenberger u. a. 
finden. 
Mach: N-s Maler, der in Au sburg lebte. Er malte nach J G 
Bergmüllem Gartens in der gominikanerkirche daselbst Deciscn. 
stücke.  
Müßk, Ludwig, trßiflicher Bildhauer, geb. zu Stuttgart 179g, ge- 
sterben 1851. Er war der ältere Sohn des noch 1851 lebenden Hof-
        

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