Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750636
Macerata , 
Amico 
Ma chado , 
Cir. 
Wolkmar. 
161 
Nicolo, in S. Venanzio zwei grosse Kapellen auf Kalk. In dem 
einen Bilde, wo er die Wunder der Apostel darstellte, übel-mm 
er sich selbst in Schönheit der Köpfe iind _in Abordnung, obwohl 
es übrigens CIWaSVUDlJCSIimIIIC und eilig ist, wie Lanzi behauptet. 
Zwei Werke, ausgemacht von ihm, sind in seinem Geburtsorte; bei 
den Carmelitern die Madonna in der Glorie mit St. Nicolaus und 
Hieronymus, und bei den Iiapnzinern der heil. Petrus, der das 
Schliisselamt erhält.  Nach Lanzi sind beide Bilder Carraccisch, 
das zweite nur zu sehr, indem es wunderbar einem andern in der 
Kirche der Filippiner zu Fano ähnelt,_ welches denselben Gegen- 
stand darstellt, und geschichtlich gewiss ein Werk G. Reni's ist. 
Darum achtet Lanzi Maceratzfs Bild fur pOPIG. Man liest darauf: 
Joseph lVIa. faciebat 1650: die Jahrzahl ist jetzt unleserlich. 
Macerata, 
Amido 
Ricci. 
Machado, Joaquln dß 03517113, Bildhauer in Lissabon, Sohn 
des Manoel Machado Texeira, wurde 1756 geboren, und vom Ita- 
liener Justi in den Anlangsgründen der Iiunst unterrichtet. Später 
war er auf sein eigenes Studium beschränkt, aber sein Genius lei- 
tete ihn so sicher, dass man diesen Künstler, der Portugal nie 
verliess, den Canova Lusitaniens nennen könnte. Er wurde Pro- 
fessor der Bildhauerkunst an der k. Akademie zu Lissabon, und 
zuletzt Direktor aller für den k. Pallast zu Ajuda nothwendigen 
Bildhauer-arbeiten. In diesem Pallaste slnd auch einige Statuen von 
seiner Hand; es gibt aber noch viele andere Werke von ihm, aus 
welchen überall ein tiefes Studium spricht. Ueber eine schöne 
Gruppe: Nossa senhora da Encarnäo, hat er zwei gelehrte Ab- 
handlungen geschrieben. Seine zehn Ellen hohe lieiterstntue Jo- 
seph L, auf einem Platze in Lissabon aufgestellt, bewundert man 
als ein Meistersück, (las er 17714. verfertlgte, Lucius hat 1793 diese 
Statue in Kupfer gestochen, und dieses Blatt findet man im Journal 
de Coimbra, Lisboa 1812 S, 556. In Füsslfs Suplelnenten heisst 
es, dass auch Georg Machado de Castro diese Statue in Kupfer 
gestochen habe; diesen Künstler kennen wir aber nicht, er müsste. 
denn mit dem folgenden Gaspar Machaclo Elne Person seyn. 
Machado bildete auch viele Schüler, dieses mit Eifer und Liebe. 
und noch in seinem 91. Jahre war er thätig. Im Jahre 1323 starb 
der Künstler. 
Mßchado, Gaspar FTOES, Kupferstecher, der Bruder des Bild- 
hauers Francisco Leal Garcia, bildete sich zu Lissabon unter Lei- 
tung von Joaquin Carneiro da Silva, und schon hatte er in seiner 
Kunst einige Sicherheit erlangt, als er nach England ging, um 
sich daselbst weiter auszubilden. Er benutzte seine Zeit gewissen- 
haft, sah aber sein Vaterland nicht wieder, indem das SchiiT, wel- 
ches il-in dahin bringen sollte, durch Schiffbruch zu Grunde ging. 
Wir haben von diesem Künstler, dessen 1327 im Knnstblatte er- 
wähnt wird, folgende daselbst aufgezählte Blätter. 
i) Allegorie auf die Geburt des Kronprinzen Don Petro de Al- 
cantnra, nach der Zeichnung seines oben erwähnten Bruders 
F. Leal Garcia. 
2) Die Geburt Christi, nach dem Gemälde eines grossen Mei- 
sters gestochen  
Mach3d0, Clrillo Wolkmar, einer der ausgezeichnetsten Maler 
Portugals, Lehrer an der Akademie do Nu. Seine schönsten Werke 
Nagleris Künstler-Lex- VIII- Bd- 11
        

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