Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750534
Maas , 
Gen-it. 
Miaass , 
Joh. 
Gottfr. 
151 
Weins lithugraphirte das Bildniss der Mutter Rembrandts bei Ly- 
versberv in Cöln; A. Bluuteling stach das ßildniss des Pastors 
Ilcinricxfm van Born von Amsterdam, und jenes des Hieronymus v. 
Beverningk, des Lord Carl Stanley u. a. 
Maas, GCITIÜ, Zeichner und Maler, wurde um 1560 in Antwerpen 
geb. Sein Vater, wahrscheinlich einer der obigen Künstler, ertheilte 
ihm den ersten Unterricht, und dann suchte er sich durch das Studium 
der Natur und nach guten Gemälden, die er in Iiirchen undCnbineten 
fand, zu vervollkommnen. Er malte zuerst verschiedene Gartens, 
die zu Brüssel in Tapeten umgesetzt wurden, unter welchen be- 
sonders die Darstellung der vier Welttheile geschätzt und als des 
Rubens würdig erklärt wurde. Dann arbeitete er fiir Kirchen und 
Palliiste, und. in diesen Werken erinnert er an die Manier des P. 
da Cortona, oder auch des N. Poussin, wie Descanips behauptet. 
Er malte Historieu und Genrestiiclse, trefflich in Zeichnung und 
Färbung. Seine Iiißiwfe sind ausdrucksvoll, das Costuln wohl he- 
achtet und gefällig, und dann herrscht in seinen Cumpositiunen 
auch Leben und Bewvegung. Im Grunde brachte er Öfter Land- 
schaften, Architektur, Ruinen u. s. w. an. Dann finden sicli auch 
noch Zeichnungen von seiner Hand; im Cabinet Paigniail Dijonval 
sind mehrere derselben beschrieben: heilige und profane Darstel- 
lungen, mit der Feder oder mit schwarzer Kreide ausgeführt. Sein 
Tudesjahr ist unbekannt; auch glauben wir, dass er früher gebo- 
ren wurde, als oben nach der gewöhnlichen Meinung angegeben 
ist, denn Maas war schon 1682 Direktor der Malerschnle in Ant- 
werpen, wie Weyeriuanxi angibt. S. auch G. lYIaes. 
Maas, Adrian und Peter, Maler, die im 17. Jahrhunderte in 
Ilullanß lebten. Sie malten Landschaften und Genrestiicke. Der 
erstere wird mit dem erwähnten Arnold oder Aaert Maas kaumEine 
Person seyn. S. Peter Maes, der wohl mit diesem Peter Eine Per- 
son ist. 
M335, Jüllflnfl, Maler von Brügge, dessen Lebensverhältnisse un- 
bekannt sind. In den Kirchen seiner Vaterstadt sind ziemlich gute 
Gemälde von ihm, und auch Zeichnungen linden sich, die jedoch 
am Werthe jenen des Niculay Maas nachstellen. 
Dieser J. Maas lebte um 1670.  
M335, Cßnfild Van der; Maler, der um 1600 in Holland ar- 
beitete. Er malte Bildnisse, Historicn und Genrestücke. G. van 
Schooten war sein Schüler. 
Maas , 
auch Maes. 
Maass, Johann Gottfrlßd, Maler zu Berlin, 111mm sich auf 
der Akademie daselbst, und ging dann zu seiner weitem Ausbil- 
dung nach Italien, um in Rom, zu Neapel und anrlerwärts seine 
Studien fortzusetzen und Stoff zu Bildern zu suchen. Einige sei- 
ner Bilder erinnern daher an das Volk und die Sitte jenes Landes. 
Maass malt Genrestiiclse, auch Historien, Bildnisse und Frucht- 
Sliicke. Auf den Berliner liunstausstellungeix von 1830 an sah man 
Gemälde dieses Künstlers. Im Jahre 1833 sah man den hausiren- 
den Bilderhändler, die Fischerfamilie bei Nettuno am miltelläncli- 
Nähen Meere und Neapolitanische Mädchen.
        

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