Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750523
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IYIaas , 
Aacrt 
(Arnold) van. 
Maas 
0d. Maes , 
Nie. 
Der Reiter, welcher sein Pferd traversiren lässt, von der 
Rechten zur Linken. Er berührt mit seiner Gerte das linke 
Schulterblatt des Pferdes. Dieses sehr seltene Blatt gehört 
nicht zur obigen Folge. H. 7 Z. 5 L., Br. 4 Z. 7 L. Bei 
VVeigel 5 Thl 12 gr.  
 22) Folge von 12 Blättern mit Soldaten in verschiedenen 
Stellungen, No. 2  9, und 5 mit Pferden, No.10  12. 
Mit Titel. N0. 2  5 H. 41,74. 2 L., Br. 4 Z. Q L.; N0. Ö 
11.4 z. 8 L., B125 z. 4 L.; N0. 7-9 H. 5 z. 6 L., Br. 
   
Diese Blätter sind mit zarter und enger Nadel radirt und 
von der vorgehenden Folge in der Behandlung ganz ver- 
schieden. 
Ländliche Ansicht, rechts ein vierräderiger WVagen, linlss 
zwei Pferde. Ohne Namen. H. 5 Z. 7 L., Br- 5 Z- 4 L. 
Maria mit dem Iiinde und zwei Engeln, leicht und geist- 
reich raclirt. 
M835, Aaert (APnOld) van, Maler und Radirer, auch Maes 
und VVaes geschrieben. wurde um 1620 zu Gnda geboren, und 
D. Teniers war sein Meister. Später ging er nach Italien, auch 
Frankreich besuchte er, und als er nach Hause gekommen war. 
um die Früchte seines Fleisses zu geniessen, starb er nach kurzer 
Zeit; wann, sagt die Geschichte nicht. 
Van Maas malte Bauerngesellschaften, Dorfhochzeiten u. dergk, 
und dieses alles mit griisster Naturtreue. Auf einigen Bildern die- 
ser Art, wie auf einem solchen irn Pariser Museum, das einen 
rauchenden und einen lesenden Bauern vorstellt, steht ein Monu- 
gramm V. M., was unsern Hünstler bedeutet, der aber früher ge- 
boren seyn muss, wenn jenes auf ähnliche Weise und mit der 
Jahrzahl 1632 bezeichnete Gemälde der Ankunft der Maria v. Me- 
dieis in den Niederlanden 1651 von A. v. Maas ist. Indessen gibt 
es mehrere Künstler dieses Namens. Auf zwei Iiupferstichen: Le 
barbicr de village, Le marehand d'orvietan, steht: Ma. Pinx.  
Jor sculp., was Maas pinxit und T. Major sculpsit bedeuten Dann 
hat Maas auch in Kupfer radirt, eine Kunst, die er bei A. Persyn 
erlernte. Doch sind seine Blätter höchst selten, und es ist gewöhn- 
lich nur im Allgemeinen gesagt, dass v. Maas in Kupfer gestochen 
habe. Bei R. Weigel ist folgendes Blatt angezeigt:  
Historisch-allegorische Darstellung, Frauen mit Wappen ver- 
schiedener Staaten auf einem Berge, links Mars von zwei 
Furien begleitet in Feuerdampf, rechts drei Frauen mit den 
Symbolen des niederländischen Freiheitsstantes auf VVollsen. 
Unten in der Mitte ist das Zeichen des Meisters VlVI ver- 
schlungen. Dieses Blatt hat van Maas während seines Auf- 
enthaltes in Italien radirt, und nach Weigcl ist es durchaus 
ächt, obgleich es nirgends erwähnt wird. H. 8 Z. 1 L., Br, 
 12 Z. 5 L. Bei Weigel 5 Thl. 16 gr. 
M685 oder M383, NICOIQY, Maler, geh. zu D0rtrecl1t1632, gest. 
1693- Sein Meister war Rembrandt, und diesen ahmte er anfäng- 
lich nach. Später vermied er die grosscn Schattenmassen seines 
Vorbildes, und schuf so die trefflichstenBilder. Sie sind von 
grosser Wirkung, von lebendiger Färbung, und" so kunstrcich ge- 
malt, dass man sie, obgleich nur die Werke eines Iiunstlieblmabers, 
den besten Erzeugnissen der Portraitirkunsl: anreilxen muss. 
Einige seiner Bilder sind auch durch Abbildungen bekannt. 
        

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