Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750427
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Luyks. 
und solche Werke wurden _auch schon desswegen gesucht. Er be- 
diente sich häufiger des Stiehels als der Nadel. Unter seinen Blät- 
tern erwähnen wir: 
1) St. Franz predigt vor dem Kaiser von Japan, gr. qu. ful. 
2) Die Missioniire der Jesuiten erhalten bei dem liaiser von 
China Audienz, mit C. WuliYs Adresse, gr. qu. ful. 
5) Kaiser Joseph I. und der Priester mit dem Sakramente, gr. 
qu. ful. 
(i) Das VVunder mit den fünf Broclen, "ohne Namen des Künst- 
lers, gr. qu. fol. 
5) Die 12 Monate, 12 Blätter, ful.  
6) Die vier Jahreszeiten, durch mythologische Figuren vorge- 
stellt fol. 
7) Le gi-and Cabinet Bomain, Titelkupler zum Cahinet der rii- 
mischen Medaillen. 
8) Die Schlacht der Perser und ihrer Elephanten, welche die 
 Feinde zertreten , reiche Cumposition von Rafael, Copie nach 
C. Cort, qu. fol. 
Q) Die Blätter zur: Historiae celeb. veteris et novi testnmenti 
etc" mit Jan Luylicn gestochen. S. in dessen Artikel N0. 20. 
10) Eine Sammlung von Ceremunien und Custümen, k]. ful- 
Lllykä; s. Lucx von Lucxenstcym und unten Luycx. 
Luynes, die Herzogin von, äme um. 1769 einige Blätter mit 
Landschaften, avec l'aide de son teinturier, sagt Basen. 
Luyp, Albfßßllt, jener Maler, von welchem Fiissly sagt, er sei 
ihm ganz unbekannt, ist A. Cuyy. 
LuyStßr, M-y ein Künstler, auf welchem Hcinecke ein aus M. L. 
bestehendes M0n0gramn1 deutet. Es soll sich mit diesem und mit 
dem Zeichen des M. Schongauer eine Büste finden.  
Luycx von Luxensteln, Franz, Maler, Eine Pergnn mit dem 
erwähnten F. Leux, der auch Lucx und Luyx genannt wird. .Dla- 
bacz führt ihn zweimal auf, als Rubens und van Dyclfs Schüler; 
dieses unter F. Luyx. Da heisst es, dass Luyx ein Niederländer 
sei, der nach Prag gekommen, bald aber in Wien Hufinaler Fer- 
dinand III. geworden sei, wahrscheinlich um 1651. 
Der alte Luyx erwarb sich den Beifall des Kaisers in solchem 
Grade , dass er ihn mit dem Prädikate yon Luxenstein in den Adels- 
stand erhob. Sein wahrer Name scheint Luycz zu scyn, da auch 
ein Iiupferstich mit dem Leichnam Christi: Franc. Luycx S. C. M. 
Pictor clelineavit, Franc. van de Stcer S. C. M. sculP. 
Sein Todesjahr ist unbekannt. 
LIIyCX, Jlllllls Franz VOR, Maler, Verwandter oder gar Sohn 
des Obigen, da es bekannt ist, dass ein Franz Leux, der mit dem 
obigen [iiinstler Eine Person ist, Söhne hatte. Er lebte in Prag, 
und malte daselbst mit vielem Ruhme. Dlabacz ziilnlt einige Altar. 
blätter auf, die dieser Künstler gefertiget hat. Die lireuzliirehe 
auf dem Berge VVrabina malte er in Fresco aus. Das Tbdesjuhr 
dieses Künstlers ist ebenlhlls unbekannt. Er lebte noch 1'219 in 
Prag, wie es scheint, in vorgeriicktem Alter. 
LUZ I) 
s. Lutz.
        

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