Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750312
Lunghi , 
Martin. 
Lupenius. 
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Campidoglio. Milizzia zählt, seine Bauten auf und spricht sich 
über dieselben hie und da beifiillig aus, den Sohn aber nennt er 
einen Sunclerling, der nicht gerade viel Biihmens verdient. Schön 
und grzmdiös nennt er jedoch clie von ihm erbaute llirche S. Carlo 
 Andere Kirchen baute er zu Ferrara, Bologna, Tos- 
eana und zvu Neapel. Auch das Ausland bestellte Zeichnungen bei 
ihm. Er war auch Iiriegsbau1neistei' und sogar Doctur der Hechte. 
Der Vater blühte um 1580 und der Sohn starb 1619 im 50. 
Jahre. 
Lllnglll, Martin, Architekt, der Sohn des Honorius, wairebexp, 
fälls Architekt, wie der Vater ein Rechtsgelehrter, und iiberliess 
 noch Dichter, aber vielleicht nach insolenter als der Vater. ben- 
noch liess er sich von seiner Mutter prügeln, was manchinal ziem- 
lich arg ausfallen musste, da er ihre Schläge mit dem ruhrendeil 
Ausdrucke erwieclertet "Frau Mutter, Sie haben mich gesuncbge- 
macht. und wellen mich nun zum {Krüppel haben!" lYlit seiner Frau 
ging er zärtlicher um. Er heiratliete sie, ohne sie vorher gesehen 
zu haben, erzog sie zur höchsten Alfekiation und betete sie dann 
als seine Venus an. 
Ein grosscr Baumeister war indessen dieser Narr nicht, obgleich 
er mehrere Gebäude errichtete, in Sicilien, zu Neapel, Venedig 
und Mailand. Das Beste ist die Faginde von St. Anton der Portu- 
giesen und jene von St. Vincenz und Anastasius bei der Fontana 
di Trevi zu Rom. Er verschmähte alle architektonischen Regeln. 
Starb 1657. 
Llmghi, Syllü, '-Bilclhauer, aus der Familie der Obigen, denn er 
w_ar aus Vigiu gebiirtig, wie der ältere Martin. Er fertigte in Rom 
Bilder zu Grabmälcrn, Fontainen und Altiiren, und diese Arbei- 
ten, so wie seine Restaurationen von Antiken, "machten {ihn bei 
ruhmt. Starb 1610 in hohem Alter. 
Lllflghi, s. auch Longhi. 
Lunth; s. Lundi 
Lunya ThOmaS Maler der in 8er zweiten Hälfte des voriß-en 
l y   b 
Jfihrhunderts. in London seinen Ruf gründete. Er malte gewöhn- 
lich Seestüclie, und vier derselben, welche die Unglücksfälle des 
Uälindlschen Essex auf der stürmischen Fahrt nach Bombay vorstel- 
le", haben F. Jukes und F: Wells in Aquatilnta gestochen. Wal- 
ker machte eines seiner Gemälde in einem Schvvarzlsunstblatte be- 
kannt, unter dem Titel: The Burning of the spanish Fluoting- 
Betteries befure Gibraltar: Eine andere APEaire zur See, unter Aal; 
miral Rodney, hat P. Mazell gesrochena 
Luny starb um 1790i 
Lupacci: Girolamo, Maler von Montepulciano; malte um 1574 
m Rum Grottesken u; a; 
 Schlaclitenmaler, clessen Lebensverhältnisse unbekannt 
sind. Le Pautre stach nach ihm vier Blätter, welche die Schlacht 
W111 Marseille von 1694 vorstellen; 
Luljelllüss Zeichner, der im 17. Jahrhunderte in Holland lebte. Er 
zeichnete Landschaften, die man in Kunstsammlungen findet- 
Naglefs IiiinsLler-Lex. Bd. VIII. 9 
        

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