Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750278
Luini , 
Evangelista. 
125 
heit preist Lomnzzo ein weitläufiges Wandbild. am Giebelfeld della 
Misericonlia von Anreliu gemalt. Lomazzo war sein Zeitgenosse 
und parlheiiseli, freier aber sprach zwei Jahrhunderte später Binn- 
coni, und dieser hat Recht, wenn er sagt, dass Aurßliu von dem 
reinen Style seines Vaters sehr fern sei. Oft findet man zwar Ber- 
nardinzfs Styl, aber schlechter und manierirt. Die Ideen sind ge- 
mein, die Bewegungen minder natürlich, der Faltenwurf alltäglich 
und handwerlssniässig. In der SainmlungjlVlelzi zu Mailand ist ein 
Bild von 1570. andere sind in Kirchen, wo man ihm in St. L0- 
renzo die Taufe Christi zuschreibt, welche nach Lanzi doch von 
Aurelio seyn könnte. In der Brera zu Mailand ist von ihm die 
Marter des heil. Vineenz, welche Barezzi 1320 von der Mauer ab- 
genommen hat. Im k. Museum zu Berlin ist ein Christusliopf, ein 
schwaches Bild, der bereits manierirten Weise dieses Meisters ent- 
sprechend, Starb 1595 im ÖS- Jahre. 
Lllini, EVflDgChStäl, Maler, der Bruder des Obigen, wird eben- 
falls von LOHIEIZZI.) geriihmt. Er nennt ihn in Blumengcwvinden und 
als Verzicrer geistreich und wunderlich, und auch in andern Tliei- 
len der Malerei erfahren. Lebte 1581i. 
Lllilli,  0653113, Maler aus Vnlsesc und Gaudcnzio Ferra- 
ri's Schüler. Er malte für einige Iiapellcn in Varallo. Weiler ist 
er unbekannt. 
Luini, TOIIIEISO, Maler von Rom, einer der letzten Caravaggi- 
sten, der seiner Rautsuclit und seines Styies wegen il Caravaggino 
genannt wurde. Er arbeitete in Boni, wo er am besten nach 
Zeichnungen seines Meisters Sacchi eolorirte, wie zu S. Maria 
in Via. Wo er nnch eigener Erfindung arbeitete, fiel er im 
Zeichnen ins Trockene, in der Färbung in das Düstere. Ca- 
ravnggino wurde nur 55 Jahre alt, man weise aber nicht, wenn 
er starb. 
Luini, 
Pe ter , 
Person mit P. 
Eine 
Gnocchi. 
Lulnlng, Andreas, ein (leutseher Iiupfersteeher, der um 1589 
lebte, nach seinen Lebensverhältnissen aber unbekannt ist. Wir 
haben von ihm folgende Blätter: 
1)  15) Kleine Friese mit Goldschrniedsverzierungen, mit AL, 
dem Namen und einem Monogramme bezeichnet. '12 dieser Blät- 
ter sind 2 Z. 9  10 L- Älrßili und l Z- 5  [I- L. hoch. 
Die anderen sind 1 Z. .3 L. hoch und 3 Z. 5 L. breit. Bei 
dem Namen des Künstlers steht die Jahrzahl 1589. 
Ein ähnliches Munugrnmm, nur etwas verschieden, und 
die Jahrzalil 1579 trägt folgendes Blatt, das wahrscheinlich 
diesem A. Lnining angeliöret. 
16) Die Büste Alb. Diirefs, gegenseitige Copie des Blattes von 
M. Lorch. Unten auf einem Blatt Papier steht: Qui sua 
Phoebacae  sex quuque natus erat. 
Lmrs ein französischer Maler, dessen Lebensverhältnisse wir nicht 
kennen. In der Cathedrale von Autun ist sein Bild des St. Leger, 
dessen wir 1822 erwähnt fanden. 
Louis, Glasmaler, der nach Fiorillo 1422 im Kloster St. Maria de 
Naxera malte.
        

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