Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1749098
Loewenstein , 
Chr. 
Ludw. 
Loggzm , 
Dav. 
7 
solcher auch bereits vortheilhaft bekannt gemacht. Man hat von 
seiner Hand gemalt Historien, Genrebilder und Portraite. Er of- 
fenbaret sich in seinen Werken als geübter Zeichner und als ferti- 
ger Nlaler. Seine Motive sind gefällig, die Figuren schön gruppirt, 
das Ganze von lebendiger und wahrer Auffassung. Auf der Berli- 
ner liunstausstellung von 1853 sah man mehrere Bilder von diesem 
Iiiinstler, Genrestiieke und Bildnisse; letztere in Oel und Kreide. 
LOBWBUSIIGIII, Ührlstlan Ludwig, Ggnremalep, dessen Lcbgnß- 
verhiiltnisse wir nicht kennen. Er gehört wahrscheinlich dem vori- 
gen Jahrhundert an. In der 1801 verkauften Gallerie Stenglin war 
das Gemälde einer Badstube von diesem Maler. 
Loewenstern, Christian Ludwig Freiherr von, tiuimlieb- 
habßlä wurde 1702 zu Darmstadt geboren. Er malte Sehlaclilslücliß 
und Bildnisse. Jenes der Magdalena Sibylla, Herzogin von Wür- 
temberg, hat E. G. Heiss in Schwarzkunst bekannt gemacht. 
Iioft, Peter, Zeichner und Goldschmied, der um 1104 in Berlin 
Ruf genoss. In dem bezeichneten Jahre wurde er Mitglied der 
Akademie. 
LOfVBTS, Plßtßf, Maler, wurde 1710 zu Griiningen geboren, und 
das Fach, welches ihm Ruf erwarb, ist die Marinemalerei. Er 
machte schon in seiner Jugend Reisen zur See, und da fand er 
Gelegenheit, das Meer und seine Erscheinungen zu beobachten, 
und sich mit der Bauweise und Lenkung der Schiffe bekannt zu 
machen. Er malte gewöhnlich Schilfe und Secstiicke, und diese Bil- 
der kamen nach England und Frankreich, so wie nach Hamburg. 
In der Malerei war er anfangs sein eigener Meister, später aber 
machte ihn J. A. Wessenberg mit einigen technischen Vorthoilen 
bekannt. 
Loivers starb 1783. 
LOYVBTS, Hendrik, Maler, der ältere Sohn des Obigen. nturde 
173g zu Gröningen geboren, und von seinem Vater _in der 1111119 
unterrichtet, die er jedoch nur als Iiunstliebhaber trieb. _Er malte 
Marinen, Landschaften und Blumen auf eine sehr verchenstliche 
Weise, und diese Bilder beweisen, wlass er bei sattsamer Uebung 
t ein trefflicher Meister geworden wäre.  
Der jüngere Lofvers starb 1805 in seiner Geburtsstadt, Sein uns 
unbekannter Sohn iibte ebenfalls die Malerei, und dieser Starb 
1814, ohngefähr 46 Jahre alt. 
Lofvers , 
tikel. 
der 
iüßgere 
Künstler 
dieses Namens  
den 
obigen Ar- 
Loggen, Davld, Zeichner und Kupferstecher, wurde um 1650 in 
Danzig geboren , und G. de Pass jun. war sein erster Meister. Hier- 
auf ging er nach Holland, um Hondius zu besuchen, und endlich 
reiste er nach London, wo er besonders durch seine Zeichnungen 
Beifall erwarb. Später begab er sich nach Oxford, und hier gab 
e: nach und nach folgende Werke heraus: Habitus Accademicorum 
Oxouiae a Doctore usque ad Servientem; Oxouia illuslrata, mit 
(M. Blättern, Oxnniae 1075. Das erstere dieser Werlae erschien 1672 
und da nennt sich der Künstler: Getlanensis, Univ. Oxon. Chalco- 
graphus. Auch in Cambridge verweilte Loggan, und hier zeich- 
nete er die akademischen Bauten, welche unter dem Titel: Cam- 
bridgia illustrata, erschienen. Er stach auch Blätter für Morrisonü
        

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