Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lodge - Megen
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748893
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1750225
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Luigi , 
Tib erio. 
Luillier 
L'Huil]iev , 
etc. 
war, in verschiedenen Jahren gewisse Hebungen quittirt. Ingegno 
bekleidete ebenfalls verschiedene Aeinter: er war Prueurator, Schieds- 
richter, Gehülte der Obrigkeit, und zuletzt erscheint er gar als 
päbstlicher Cassier. Letzteres Amt trat er nicht vor 1511 an, und 
hier möchte wohl Vasari das Amt mit einem liuhegehalte verwech- 
seln, Ilumohr glaubt demnach, den Biinstler habe mehr sein Ge- 
schiiftsgeist, als seine Blindheit oder Blödsichtigkeit von der Kunst 
abgezogen. Sein Toclesjahr ist nicht bekannt. Einige nehmen an, 
dass er um 1556 im 86. Jahre gestorben, allein wenn dieses so ist, 
so kann er 1484 noch nicht Meister gewesen seyn, wie Ilumohr 
angibt. Er ist also wahrscheinlich friihcr gestorben. So sehr Lanzi 
diesen Künstler rühmt, so kann man doch kein sicheres Werk von ihm 
aufweisen. Im k. Museum zu Berlin wird ihm muthxnasslieh das 
Iiundbild einer Madonna mit dem Iiinde, mit einem Iiranzc von 
Cherubim umgeben, zugeschrieben. Nur der Iiopf der Madonna 
verräth eine gewisse Tüchtigkeit. Im lt. Museum zu Paris ist eine 
Madonna mit dem Iiinde auf dem Throne, dessen Pavillon Engel 
halten, ihm zugeschrieben. Die heil. Jungfrau ist von St. Joseph 
und dem Evangelisten begleitet. N. 'I'ardieu stach eine heil. Fa- 
milie, von Engeln mit Trauben bedient. In Lanclonk Annales IV- 
55 ist eine heil. Familie beschrieben. 
Lülgl, TIbGTIO, Maler von Assisi, und daher Tiherio diAssisi ge- 
nannt, so wie Tiberius Diatelevi. Lanzi zählt ihn unter die Schii- 
ler des Perugino, was er aus dessen Bilder im Kloster degli An. 
geli schliesst. Tiberio malte da Scenen aus dem Leben des heil. 
Franciscus, hatte aber nicht hinlängliches Talent, seinem Meister 
zu folgen. Blühte um 1521. 
. . . . . . . 
Lulgz, Valadm, auch Ludovxgz u. Loudovigi beiFüsgy, du 
römischer Goldschmied, hat sich durch die seltensten Arbeiten be- 
rühmt gemacht. Archenholz rühmt ihn besonders wegen seiner Ab- 
bildung der trujanischen Säule, die der Churfürst von Pfalzbayern, 
Carl Theodor, gekauft hat, und die sich nun im h. Schatzkabi- 
nete zu München befindet. Arehenholz, der ihn Ludovigi nennt, 
schreibt ihm das Wesentliche, das eigentlich Künstlerische in sei- 
nen Werken zu'; er irrt hierin, denn Luigi hatte den griissten 
Theil seines Ruhmes Deutschen zn verdanken. So sind die Figu- 
ren oder Basreliels der von Archenholz beschriebenen trajanischcil 
Säule das Werk zweier Deutschen: Peter Bamusefs und Bart. He- 
cher's, eines Oesterreichers. Die nach dem Urtheile der Renner 
unstreitig bessere Hälfte der Basrelicts ist von Iiamoser, das übrige 
von Hecher gearbeitet. Luigi war der Unternehmer, Direktor und 
Capitalist; er hatte Geschmack, Kenntnisse, Vermögen und Spe- 
kulationsgeist genug, um sich an die Verfertigung der interessan- 
testen und mühsamsten Kunstwerken zu wagen, in der Ausführung 
weder Zeit noch Kosten zu sparen, und dazu die geschicktesten 
Künstler auszuwählen, die ihm seinen Ruhm bereitet. Er war zu 
seiner Zeit hoch geachtet. Der Palast hat ihn zum Ritter gemacht, 
und bechrte ihn sogar bisweilen mit seinem Besuche. S. Sammler 
für Geaeh. und Statistik von Tirol I. B. 
Lllik, a. Luclt. 
Luillicr oder L'Huillier, P. 
im 17. Jahrhunderte lebten. 
Schiffe, Marineu etc. 
u. Johann, 
Julxaun stach 
Hupfcrstecher, die 
Charten, Peter aber
        

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