Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743980
Knoop , 
Kn orr , 
Forderungen der Iiunst sind völlig in seiner Gewalt. Er war im 
Stunde, jede schwierige Stellung aus derEinbildnnfrslsraft gleichsam 
in einer Linie, ohne auch nur einen Absatz zu machen, die reizend- 
sten Figuren mit lireide hervorzurufen, an denen Richtigkeit der 
Zeichnung mit der Schönheit der Form wetteiferte. Gross ist er 
in der malerischen Composition; seine Gegensätze, das Gleichgewicht, 
das Verschmelzen und Verilechten der Gruppen wird stets von Ken- 
nern bewundert werden. Seine Färbung fand immer Beifall und 
besonders haben seine Landschaften durch ihren harmonischen 
heitern Vortrag viele Lobredner gefunden; aber es fehlte ihm auch 
nicht an Tacllern,  
Iinoller war Professor an der Akademie zu Mailand, und bildete 
mehrere Schüler, durch welche er seine Werke förderte, indem er 
ihnen verschiedene untergeordnete, ihren Fähigkeiten angemessene 
Arbeiten auftrug. Doch nahm er von keinem derselben einen Lohn 
für seinen Unterricht, sondern zahlte für manchen selbst liest und 
Lohn. Er war gegen sie durchaus gütig und väterlich, und unter- 
richtete sie mit grosser Sorgtalt. Besonders war er streng in der 
Zeichnung und in der anatomisch gründlichen Verbindung des 
Muslaelwerkes. I 
Unter seinen Schülern haben sich J. Schöpf, J. lVI. Klick und 
J. Bergler ausgezeichnet. Der erstere half ihm an seinem Plafund- 
gemälde im Biirgersaalezu München. Das Haus des Iiiinstlers in DrIai- 
land kaufte dessen Freund, der berühmte Iiupferstecher Longhi- 
Der Medaillen!" A. Guillemard, der enge Freund unsers liiiustlers, 
van-fertigte zu seinem Andenken eine Medaille mit Iinollefs wohl- 
getruffenenx Portraite und der Umschrift: Martinas Knollerus Pic- 
tor eximius, 1785,    
Mehreres über diesen Iiiinstler s. Beiträge zur Gesch. und Stati- 
stik von Tirol von 1831, wo S. 20g bis 268 Heinrich von Glausen 
das Leben Knollefs beschrieben. Darnach ist dieser Artikel bear- 
beitet, mit wenigen Zusätzen. Man findet seiner in mehreren Wer- 
ken erwähnt, in Giithtäs WVincltelmann, bei lYIeusel, Fiorillo u. s. w; 
die ausführlichste und sicherste Notiz findet sich aber in -der er- 
wähnten Geschichte und Statistik, 
HIIOOP, J- H-y Maler, wurde 1769 zu Amsterdam geboren, und in 
der Folge genoss er den Unterricht der beiden van Bree. Er malte 
Landschaften und verschiedene Ansichten, und noch 1820 war er 
in Amsterdam thätig. Seine Werke sind nicht ohne Verdienst. I 
B-IIOPF, Martin, Bildhauer zu Nürnberg, der um 14'467 arbeitete. 
Murr vveiset in seiner Beschreibung der Marienkirche die Thäthig- 
keit dieses Künstlers nach, S. 15. 
HIIOPRE, Landschaftsnmaler von Königsberg, wo er in der" ersten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts lebte.  Seine Arbeiten, besonders die 
Landschaften, wurden nicht selten als VVerlie igrosser italienischer 
und niederländischer lYIaler ausgegeben und als solchegekauft. 
HÜÜFP: Georg Wolfgang, Iiupferstecher und Iiunsthäncller zu 
Nürnberg. ein Mann, der "sich zu seiner Zeit Wichtigkeit zu geben 
suchte. _Er schrieb eine Iiiiiistler-Historie, die er Jüit Bildnissen 
zierte, aber nicht zur Vollendung kam. Dann gab er naturgeschicht- 
liche WVex-ke heraus; die Beschuldigung aber, dass Iillßrf Verschie- 
dene Iiupferstiche und Holzschnitte durch uutergeschobene Namen 
und Zeichen verfälscht habe, wurde von Seite seiner Eimer-lasse- 
nen stark bestritten. -Dann hat man von ihm selbst eine Anzahl
        

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