Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743823
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Kllßpton , 
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punlit zu beklagen hat, eine Farbe durch die andere kräftig geho- 
ben wird, und der, vom frappanten Eindruclie des Ganzen bewäl- 
tigte Blick sich mit Wohlgeiallen an den Schönheiten einzelner 
Gruppen berauscht. Im Jahre 1821 ivurde dieses Meisterwerk im 
Uuiveisitiitsvsaale aufgestellt.   
Knapp starb 1835 zu Schönbrunn "und sein Sohn wurde sein 
Nachfolger, 
liuapp, Johann Michael, Architekt, wurde 1793 m Ludwigg. 
burg in WViirtemberg geboren, und in Stuttgart in die Grund- 
sätze seiner liunst eingeweiht. Er ging frühzeitig nach Rom, 
um die alten klassischen Monumente den Baukunst zu studiren, er 
verwendete aber auch ein grosses Augenmerk auf die christlichen 
Denkmäler, und als Resultat dieser Forschungen: arbeitete er mit 
Guteusolm ein YVerl: aus, unter dem Titel: Denlunalc der christ- 
lichen Religion oder Sammlung der ältesten christlichen Kirchen 
oder Basililaen Roms, vom d. bis zum 15. Jahrhundert. Rom 1822, 
gr. ful. AufBlättern dieses Werkes steht das Monogramm oder der 
Name dieses Künstlers. In Bein zeichnete der llofxualer C. Vogel 
1820 das Bildniss des Künstlers, und dieses ist in der bekannten 
Portrait-Sammlung desselben. Nach seiner Zeichnung svurde die 
Begriihnissltapelle der Königin von Vviirtemberg erbaut, und die 
ser Plan erwarb ihm von Seite der Künstler sowohl, als selbst von 
auswärtigen Ministern und Grossen ungetheilten Beifall. Knapp 
hat indessen noch viele andere Blaue geliefert, vollendete Werke, 
ihrer All!   
HÜÖPP; AHIOII, Maler in Mainz, wurde zu Anfang unser: Jahr- 
hunderts geboren, und seine Reife als Künstler erlangte er in 
 Wien, wohin er durch dieUnterstützung des Fürsten Metternich 
kam. Dieser grosse Minister sah von Knapp einmal eine schöne 
Landschaft iriit Sonnenuntergang , und überzeugt von dem 
grossen Talente des Künstlers, sorgte er für dessen Ausbildung. 
Iinapp hat bereits seinen Ruf begründet, und besonders schön sind 
seine Isandschaften mit Mond und Abendbeleuchtung. Mehrere 
seiner Gemälde stellen Ansichten aus den Tiroler Gebirgen dar, 
mit sprechender Wahrheit und in grossem Style gemalt. Auch 
Genrestiiche finden sich von diesem Künstler. 
Knappe, Garl Frlßdrlßh, Zeichner und Maler, erlernte seine 
Kunst bei J. F. Grooth, und wie der Meister, S0 kam auch er in 
Dienste des russischen Hofes, Er war schon ITT-l Mitglied der li- 
Ahademie zu St. Petersburg, und später erhielt erauch den Titel 
eines akademischen und Hofriiillßs-  Um 1803 ereilte ihll der Tüd. 
Dieser Künstler malte 'I'hiere und Pflanzen mit grnisem Beifallß. 
Von ihin sind die Zeichnungen dßf Elüfa Phyäilcai 
linappich oder Iinabich, Johann Georg, Historiennialei" m 
Augsburg, Schiller des I. Heiss, genoss zu seiner Zeit_grosse Aßli- 
lung. Er wurde von Klöstern viel beschäftiget, und in mehreren 
lrllosterkircheu sah man Altarhliitter von seiner Hand. Auch andere 
 Kirchen haben Altarhlätter von ihm gemalt, Im Dome zu Augs- 
 burg ist von ihn) ein Altarbild mit der Geburt (Jhristi. Starb 1:201; 
im 67. Jahre. J. G. Schauer hat nach ihm das Bildnlii (195 Aülei 
Wilib. Popp von St. Ulrich gestochen. 
HHaPlIOU: Georg! Maler, War ein Schüler von J. Bichardsont. Er 
malte in Yastell, besonders Portraite, von denen M. Ardell jenes 
de; Cgutre-Admiral Havvhe, und J. lieber die der Sängerin du Parc
        

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