Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748389
Lilienbrurin , 
Edler. 
Limann  
Lud. 
527 
Lilienbrunn H. A. Edler von z  1   
gendes WVcfrk bekannt ist: ,  am wer, 11er uns durch m]- 
 Panorama der Donau von Linz nach Wien, gezeichnet in 
Vogelperspelstive von etc. Stahlstich und Vignetten von [I 
Ilummitzsch. Wien 1855. (111. fo]. ' 
Lilißnfßld, G. J-y M812! 7.11 Vvittß-Dbßrg, ein jgfzt lebgndßr IÄünSQ- 
 1er. Er malt I1iSt0Flen_ und Puüralte- Um 1852 bekleidete er die 
Stelle eines Zeichenmexsters am Gymnasmm der erwähnten Stadt. 
LiliO, Andrea, Maler von Ancona, und daher auch Andrea PAn- 
Conitann genannt. Er wurde 1555_geboren, und als seinen Mei. 
stcr nennen Einige den F. Baroccio, welchen er wenigstens nach- 
ahmte. In Rom nahm er an den Arbeiten unter Sixtus T1191], und 
in Kirchen finden sich Wandgemälde von ihm, die er zuweilen 
mit Sordo von Urbino ausfuhrte. Auch in Ancona sind Wandge- 
mälde von ihni, von Yerschieclenem Werthe. Bei den Pnolctti in 
S. Agostino sind Oelbilcler von seiner Hand. Sehr geschätzt sind 
seine Gemälde aus dem Leben des heil. Nikolaus in der Salsristei 
der Augustinerkirche. Sein Marterthum des hl. Lorenz legten Meh- 
rere dem Baroccio bei. Im Dome zu Fano ist ein grosses Bild 
aller Heiligen, mit vielen und gut geordneten Figuren, sehr ma- 
nigfaltig, im Geschmaclie Barucciifs gemalt. aber nicht gleich gut 
gezeichnet. In der spätem Zeit malte Andrea nicht mehr so gut, 
als in der friihern; denn häusliche Unfälle drückten ihn darnieder. 
Im Jahre 1610 starb er in Ascoli. 
F. Villamcna stach nach ihm die Mincrva von den europäischen 
Mächten umgeben. 
Lilio selbst stach Thesen nach eigener Zeichnung. 
 0-, Litbograph, der uns durch 9 Blätter bekannt ist, die fol- 
genöes Werk ausmachen: Album für Freunde HclgolancPs, von 
Dr. J. F. W. Röding. Böding hat die Blätter nach der Natur gezeich- 
net. Hamburg 1835, 8- und qu. fol. Schwarz und colorirt, 4. 
und 7 Thl. bei Weigel. 
Lllllil, l, Kupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wir nicht er- 
fahren konnten. Im Jahre 1804 ätzte er 7 Landschaften nach Zeich- 
nungen von F. Hobel.  
Lillie, Cllfßtlan JOSCPh, Architekt zu Lübeck, dessen Lebens- 
verhältnisse wir nicht kennen. Im Jahre 1827 starb-er, 67 Jahre 
alt. 
Lllly, Johann DlCtTlCll, Maler zu Hamburg, Schüler von H. 
de Quitter, war auch Gemäldehändler, und starb 1192m 37. Jahre 
zu Lübeck. Seine Tochter, Gattin des J. J. Tischbein, malte 
ebenfalls einige Bilder in der Manier des letztem. 
Limann, Ludwig Theodor, Architekt von Berlin, der Sohn 
eines Banquiers, widmete sich aus Neigung der Kunst, und sein 
Name muss in der Geschichte derselben mit Achtung genannrwer- 
den. Er war k. Architekt und Professor, und als solcher beglei- 
tete er den General von Minutoli auf einer wissenschaftlichen Reise 
nach Aegypten. Er entwarf bei dieser Gelegenheit Verschiedene 
Zeichnungen, sah aber das Vaterland nicht wieder; denn 13m er.
        

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