Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748257
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Liefrink , 
Wilh. 
Lienmrd , 
Joh. 
Bapt. 
Liefrink, Wilhelm, Formschncider, dessen Name auf der Rück- 
seiie von Hulzplatten des oben erwähnten 'I'riumphwagens des Hai- 
sers Maximilian geschrieben steht. Er ist also mit Cornelis Lie- 
frink gleichzeitig. 
Gahflßllifll nennt ihn auch Bupferstccher, der Cavalcaden gesto- 
chen hat. Die Richtigkeit dieser Angaben können wir nicht he- 
stättigen.  
Liegel, Friedrich, Maler aus Wernigerode. wurde 1805 geboren, 
und 1828 studirte er auf der Akademie in München. Er malt Land- 
schaften und Gentestücke.  
Liegel , Mina , 
ihm verwandt. 
des 
Malerin, Zeitgonossin 
Sie malt Bildnisse. 
Obigßn a 
und wohl 
mit 
Liemacker, NICOIQUS de, Maler, genannt Boose, wurde 1575 
in Gent geboren, und M. Gueraerts war sein erster Lehrer. l-lier- 
auf kam er in die Schule des O. van Veen, die damals Ruf ge- 
noss. und desswegen wurden auch die guten Schüler desselben 
vorgezogen- Roose trat in den Dienst des Bischofs von Paderborn, 
konnte aber das Clima nicht ertragen, und sah sich genötliiget, 
in das Vaterland zurückzukehren. Jetzt liess er sich in Gent nie- 
der, und da malte er für Kirchen und Privatleute. Man findet 
angegeben, dassLiemacleer im Geschmaeke des Rubens gemalt habe, 
was indessen nicht oft der Fall gewesen seyn kann, denn seine 
Färbung fällt hiiufiä in blaue oder gelbliche Töne; seine Schatten 
sind zu schwarz. uch als Zeichner wird er geriihnit; man findet 
 seinen Styl erhaben, und besonders gut stellte er xiaekte Figuren 
dar. Rubens achtete diesen seinen Mitschüler ebenfalls, und schlug 
ihm zu Gunsten einmal eine für Gent bestimmte Altartafel aus. 
Liemaeker war 1625 und 1636 auch Chef oder Decan der Maler 
in Gent. Im Jahre 1646 starb er. 
LIBII,  de, Maler, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahr- 
 hunderts zu Paris arbeitete, und somit ist er von jenem de Lien 
bei Füssly verschieden. Dort heisst es, dass dieser aus Gent gc. 
biirtig, 1661 un 47. Jahre zu Pans gestorben sei. Unser Künstler 
arbeitete noch 17503 dem! dnmnls stach N. Larmessin nach ihm 
das Bilclniss des Bildhauers Willi. Coustou als Receptionsstiicli. 
B. Lepicii: stach nach ihm das Bildniss des Malers N. Bertin, bei 
seiner 1740 erfolgten Aufnahme in die Akademie. 
Lienard, Johann Baptist, Kupferstecher, wurde 1750 zu Lille 
in Flandern geboren, und Ph. Le Bas zählte ihn zu seinen guten 
Schülern. Sein Hauptverdienst besitzt er in der Landschaft, und 
Proben dieser Art sind in St. Neu's Voyages de la Sicile et Naples, 
in der Voyage pittoresqne  1a Suisse, in der Voyage pitt. de 
la Grece par Choiseul-Goudicr. Ferner erwähnen wir von ihm. 
1) Vue du Tibre, nach J. Asselyn und nach Desaulx Aetzung 
vollendet. 
2) Leü baägneusesznach J. van Huysum und Desauliüs Aetzung 
v0 en et, (In. . 
5) Lämfant procli ue, nach W. Telrho, und von Malapeail 
vorgeätzt, kl.   
h) Das Innere einer Kirche, nach E. de Witt, und von Rcvellß 
vorgeätzt, gr. 8. 
 5) Zwei Ansichten von Venedig, nach A. Cannletto, mit Niquet 
gestochen, und von Rcville geätzt, gr. qu. 8.
        

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