Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748174
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Lichtenfurtner, 
Ant. 
Giov. 
Ant. 
traite, Altar-Bilder und Staffeleigemälde fertigte. In der Kirche zu 
Obrowitz sind zwei Altarbilder von ihm. 
Dieser Künstler starb in Brüun, wir wissen aber nicht wann. 
Lichtenfurtner, ÄIHJOII, Maler von Freising, trat als Bruder in 
das Kloster zu Gars in Bayern, und als solcher malte er in der 
Klosterkirche die Felixkapelle in Fresco aus, vermuthlich in der 
ersten Ilälfte des vorigen Jahrhunderts.  
Lxchtenhagen, Stephan, Giesser und Bildner von Schneeberg, 
der um 1565 lebte. In dem bezeichneten Jahre fertigte er mit sei- 
nem Gesellen Paul Hermann für die Nilsolaikirche in Berlin ein_ 
Taufgetäss aus Zinn. 
Llchtenreiter, Franz, Maler von Passau, erlernte daselbst die 
Anfangsgründe der Kunst, und ging dann nach Italien, um zu 
Venedig unter Vincentini seine Studien fortzusetzen. Er arbeitete 
 da mehrere Jahre, während welcher Zeit er eine grosse Anzahl 
von Zeichnungen nach den besten Gemälden fertigte, und endlich 
ging er nach Deutschland zurück. Später liess er sich in Prag 
häuslich nieder, wurde 1741 Oberältester der Neustätter Maler- 
Confraternität, und 1775 starb er in einem kummervollen Alter 
vpn 75 Jahren. 
Lichtenreiter nannte sich gewöhnlich Francesco, und unter die- 
lem Namen war er in Prag bekannt. Später machte man dessvve- 
gen zwei Künstler aus ihm, von denen der eine Francesco, der 
andere Lichtenreiter heissen sollte, wie Dlabacz in seinem höh- 
miscben Iiiinstler-Lexicon gezeigt hat. 
Liehtenreiter malte Bildnisse und Historien, deren man in den 
Klöstern und Stiften von Prag sieht. Dlabacz verzeichnet etliche 
seiner Altarbilder. 
Francesco hatte zwei Söhne, die er ebenfalls zu Malern bildete, 
und von denen der eine noch 1808 in Prag lebte. 
Llchtenreuther: J- M-y Maler, der um 1730 in Augsburg lebte. 
Er malte Bildnisse, und davon stach G. Bodenehr jun. das Bild- 
niss seines Vaters. 
Lichtenstecher: Gßßrg, liupferstecher, wurde 1700 zu Niim- 
berg geboren, und hier übte er auch seine Kunst. Blätter von 
ihm findet man in literarischen und anatomischen Werken; dann 
staeh er eine Anzahl von Bildnissen. Um 1780 starb er. 
1) Catharina Cornara Regina Cypri IacobiII- Regie vidua, nach 
Titiau, fol.    
2) Bildniss des H. von Behaim, im 73. Jahre noch sehr fein 
gestochen. 
5) Das Bildniss des Künstlers, nach C. B. lNIiiller. 
4) Andere Bildnisse nach P. Denker, F. C. Fellisch etc. 
Liohtwerdt, Bernhard, Lithograph und Zeichner zu Potsdam. 
wo er die Stelle eines Zeichnungsmeisters am Gymnasium bekleidet- 
Er fertigte Zeichnungen in schwarzer Kreide, und 1824 lithogra- 
phirte er das Bildnis; Lutherß, nach Crauach.  
Liciniü: Gißvanni A-ntOniß, Historienmaier, der unter dcfP 
Namen Pordenoxie bekannter ist. Diesen Namen führt er voxrsel-
        

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