Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748100
Leyden, 
Leyvß a 
499 
apokryphischen Buche vom Bel zu Babel. Der König mit 
dem langen Stabe in der Rechten sitzt rechts, links hält 
ein kniendes Weib die linke Hand in den Rachen eines 
ehernen Löwen. Dieses schöne Blatt ist von der grüssten 
Seltenheit, und Bartsch u. a. unbekannt. IVIariette, Saint- 
Yvcs und Winlaler hesassen Exemplare, und im neuesten 
 Catuloge von H. Weigel ist ein solches, vielleicht jenes Yen 
VVinlsler, um 12 Thlr. ausgeboten. H. 15 Z. g L., Br. 10 Z. 
g L. 
20) Der heil. Hieronymus, fast nackt" vor dem Cruciflxe, am 
Baume nach rechts kniend, im Begriffe mit dem Ziegelsteine 
sich die Brust zu schlagen; vor ihm der Löwe. Dieses Blatt 
scheint sehr selten m: seyn, da wir esnirgencls erwähnt fan. 
den. Am Boden bemerkt man ein Zeichen, welches einem 
L ähnelt. Wir sahen dieses Blatt vor etlichen Jahren. Es 
ist in fol. 
Von fremden Künstlern wurde wenig nach ihm gestochen: Cecchi 
stach dessen Bildniss in der florentinischen Gallerie; Saenredam den 
Sieg David's und eine Judith; Ploos van Amstel das Urtheil Salo- 
muxfs; H. Golzius die heil. Familie; J. Matham eine Abnehmung 
vom Kreuze; P. Maes die Beschneidung Christi; N. de Bruyn St. 
Johann in der Wüste und die Wunder St. Jako'b's; B. Dolendo 
die Frau mit der Flöte; C. de Pas die vier Evangelisten; I. Suy- 
derhoef das Bildniss des Kaisers Maximilian.  
Lcydßn 2 
Cramer 
v0l'l a 
Cramer. 
Leydensdorfer, 
s. Leidensdorf. 
Leygeben 
Gottfried , 
s. Leigebe. 
Leykmann, HHIIS, Maler, der um 1430 zu Colmar 
Schöngauer arbeitete. Er war aus Franken gebürtig. 
Martin 
bei 
Leypold, 
Leybold. 
Läysebetten, 
s. Liseheten. 
Leyssens, NICOIENIS, Maler, wurde 1661 zu Antwerpen gebmen, 
und in jungen Jahren kam er nach Rom, WO er seiner langen Nase 
wegen in der Begt den Nemen Nizssbrecher erhielt. Er malte da 
mit Beifall verschledene Bilder, ging aber doeh wieder ins Vater- 
land zurück, weil das Elend seines Veterls semei- Hülfe bedurfte. 
Er pflegte nun den Armen mit aller Liebe, wofur ihm Ehre und 
Segen ward. Seine Bilder wurden auch. 1m Vaterlande geschätzt. 
Starb 1710.  
Lßytü, Antonio, ein spanischqr Maler, der nach Fiorillo um__1680 
in Madnd blühte. Er malte Hxstorien und besonders Genrestucke. 
Leytzen , 
s. H. Lautensack. 
- F" 'llo eryähnt. Er soll sich 
LQXVQ, plßgÜbfliäi gängig, 3251x113. sggfgren Jahren? trat er m das 
En Itimalfsträfosslter von Miiailoresa w" er noch etliche gute Bilder 
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