Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1748023
Leyden , 
Lulcas 
Huygens 
491 
l) St. Jacobus minor nach Rechts schreitend, in der Bech- 
ten das Winlaelmaass. 
m) St. Simon mit dem Buche unter dem linken Arme. 
n) St. Matthäus mit der Hellebarcle in der Rechten. 
o) St. Matthias mit der Rechten den Mantel liebend, in de; 
Linken das Messer. 
100)  105) Die vier Evangelisten, Halbfigupen, Fqlgß von vier 
Blättern. H. 4 Z. 1 L., Br. 2 Z. 9 1„ 
Die Blätter sind ebenfalls copirt, mit geringerer Vollkom- 
xncnheit, aber für wenig Geübte doch trügerisch Die CO- 
pien haben zwar im Bande die Namen der Evangelisten, aber 
 dieser ist oft abgeschnitten, und dann muss man nach an. 
dern Kennzeichen sehen. 
a) Das offene Buch des Matthäus zeigt im Originale vier Zei- 
len, in der Copie sind es deren fünf. 
b) Im Blatte mit St. Marcus ist die Tafel mit der Jülirzahl 
1518 und dem Buchstaben L. nicht mit Taillen bedeckt, 
wie im Original. 
e) In jenem mit St. Lucas ist der 'I'heil des Unterkleides un- 
ter dem Knie 'des Heiligen wenig beschattet, während im 
Original dieses im gleichen Tone mit dem Uebrigen ist. 
d) An der rechten Hand des Johannes drückte der Öopist die 
Nägel nicht aus, während sie Lucas van Leyden sehr gut 
bezeichnete. 
104) St. Lucas-auf dem Bücken eines liegenden Ochsen sitzend 
und sein Evangelium schreibend. Das Tintenfass hängt am 
Baumaste. Vermuthlich um 1508 gestochen. H. 4 Z. 4 L., 
Br. 5 Z. 5 L.  
m5) St. Peter und Paul mit dem Schvveisstuche des Herrn, 1517. 
H. 2 Z. 10 L., Br. 4 Z. ltL. 
106) Diäse bcädenßzäposälvinheiner Landschaft sitzend, 1527. H. 
5  8  r. 5   
107) Die Bekehrung des heil. Paulus; dieser geblendet, geht zwii 
scheu zwei Männern, von denen einer das Pferd am Zauine 
führt, verschiedene Kriegsleute folgen, 150g. Dieses ist 
eines der beträchtlichsten, aber seltensten Blätter des Meisters. 
1110 Z- 7 L., Br. 15 Z. 4 L. 
 Nachdem die Platte ganz abgeniitzt war, wurde sie retou- 
chirt, oder vielmehr von einem Anonymus aufgestochen, grob 
und eintönig. Solche Abdrücke können als Copien gelten, die 
nur die Umrisse des Originals haben. 
108) St. Christoph, der sich erhebt, um das Christkind zu em- 
pfangen, das man am .Ufer eines Flusses sieht. Auf dem 
entgegerageseltiztez gier ist der Eremit mit der Laterne. H. 
5 Z, 1 „ r. . 
109) St. Christoph mit dem Christkinde durch das Wasser schrei- 
tend. H. 5 Z. 1 L., Br. 2 Z. s L. 
Bartsch glaubt, Lucas habe dieses Blatt vielleicht in Con- 
currenz. mit Dürer gestochen, nämlich 1521, dessen Ghri- 
stoph damals erschien. Das Blatt unsers Künstlers ist eines 
der besten seines Werkes. Ein unbekannter Monogrammisg 
hat es copirt.   
110) SLLJohIännZs in der Wüste mit dem Larnme, 1515. H. 5 Z, 
2  r. Z. 
111) Di; Eäitäauptung des heil. Johannes, 1515- H. I; Z" BL 
5 . . 
Es gibt eine Gopie mit einem unbekannten Monogramm.
        

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