Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1747637
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Lerch , 
Leroi. 
ende: des Werkes gewesen, an welchem 40 Jahre gearbeitet wor- 
den. Der Deckel war schon unter Frieclriclfs Regierung vollendet, 
das Uebrige liess Maximilian in beiläufig 20 Jahren ausarbeiten; 
und nach emer Nachricht Wenkers (apparat. et instruct. archivo- 
rum) soll clleser Nikolaus, den er aber van Leyden nennt, schon 
im Jahre 1467 aus Strassburg, wo er seine Iiunst als Steinmetz 
ausiibte, von B. Friedrich berufen werden seyn, wahrscheinlich 
um das Grabmal der Kaiserin Eleonora zu verfertigen. Im Jahre 
1515 war das Mausoleum Frieclriclfs vollendet. Nikolaus hatte al- 
s? 46 Jahre im Dienste des Kaisers gearbeitet. Die Beschreibung 
dieses Monumentes S. Freyh. v. l-Iurmayfs Geschichte von Wien 
II. Jahrg. I. Heft 7?  82.  
Lerch,_  M4 Hupferstecher in Prag zu Ende des 17. Jahrhun- 
derts. Er ist wohl jener Lerch, dessen in Füsslfs Süpißnlßlltßn 
erwähnt wird, und dann mögen ihm die folgenden Blätter ange- 
hören: 
1) Apollo und Pegasus. J. M. Lcrch f; Prag, 3. 
2) Johann Leszno, Palatinus von Posen, nach Bloem. 
5) Franz Egon von Fürstenberg, Bischof von Strassburg. 
4) Prinz Philipp von Sulzbach. 
Lerch, JOSBPh, Maler, wurde 1740 zu Immenstadt geboren, und 
daselbst ertheilte ihm 6er Miqiaturmaler F. A. Windep Unterricht. 
Später ging er nach München, und da malte er für die Porzellan- 
manufaktur in Nymphenbmlrg. Starb zu Anfang unscrs Jahrhun- 
derts. Er malte Blumen, Vögel und andere Thiere mit Beifall. 
Lerch, Ph-g Architekt zu Darmstadt, ein geschickter Künstler, der 
in Italien seine Ausbildung suchte.. Er richtete ein besonderes Au- 
genmerk auf die Kirchenbaukunst, und als Anfang eines Werkes: 
Beiträge zur Iiirchenbaukunst, gab er 1825 die innere Ansicht der 
St. Paulskirche in Rom in einem von Bauch gestochenen grossen 
Blatte heraus. Lerch zeichnete diese Iiirche in Rdm; später ist sie 
durch Brand sehr heschädiget worden. 
Dann haben wir von ihm: Grund- und Aufrisse der merkwür- 
digsten Gebäude der Residenzstadt Darmstadt, _1825 mit G. Bieter 
herausgegeben. Er 1st grossherzoghcher Baumeister. 
Lerchenfeld, eMarlana Grafin von, Kunstliebhabeyin zu Man- 
chen, die Gattin des k. b. General-Lieutenants Grafen von Nega- 
, rola, radirte um 1780 einige Landschaften in qu. 12. Ein Blatt: 
J, J. Roussealfs Wohnung in Moutier, ist mit: M. Lerchenfeld 
fecit 1'284 bezeichnet. 
Lerey 2 
s. Leney. 
Lermans, P1611813, Maler und Schüler des ältern F. Mieris. Er 
arbeitete um 1670 im Genre seines Meisters, doch mit minderer 
Kunst, als jener. In technischer Hinsicht sind seine Gemälde gut, 
doch scheint es ihm nicht_ gelungen zu seyn, so schöne Köpfe zu 
malen, wie Mieris. Einige halten ihn für einen Schüler des G. 
Dow. 
148111101112, 0-, Kupferstecher, 
vermuthlich für Romane. 
der Schäferstücke geätzt haben soll; 
Leroit, 
Leroy.
        

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