Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1747603
Lepiciö 1 
Lepoitevin , 
Eng. 
Mod. 
Edm. 
4-49 
11) gab lfiemontaise, nach N. Hall6.. Im ersten Drucke vor der 
c ri t. 
11; äa Euneäse sons lels läilbilläsmens de la ilecröpitude 1751. 
15 e ene icite, naci ar in. 
14) Spiritus Flöchier, Bischof von Nimes, in einem Oval auf 
dem Piedestal,_nach  Rlgaucl. Fur Odltällllrßiä llecueil ge- 
stochen und rnit Marlier Lepicier _sc. bezeichnet, 8. 
15) Bildniss des Simon Vouet, Buste in oraler Einfassung, lt. 
16) läiädniss des Claude Mellan, kl. Blatt fur die Sammlung von 
icuvre gestoc ien.  
. . ,  
Lepicie, N. In, Maler, fvurde um 1735 zu Paris geboren, und 
sein Vater Bernhard ertheilte ihm den ersten Unterricht. Doch 
sollte der Sohn die Malerei erlernen, und Bernhards Freund, C3111 
Vanloo , inusste_das Seinige dazu beitragen. Der jungem Lepiciä 
machte unter Leitung dieses Meisters die erfreulichsten Eortschi-itte, 
und SClIUYIIID. seinem 19. Jahre begann er ein grosses Gemälde, 
welches VVilhelm den Eroberer vorstellt. Von dieser Zeit an malte 
er verschiedene andere Bilder: historische Darstellungen, Bild- 
nisse, Fainilienhilder, Conversationsstiicke, Landschaften und Ar- 
chitelstur. Man rühmte an diesen seinen Werken den Reichthuiii 
der Erfindung, die liuhnheit des Pinsels, die VVahrheit des Aus-. 
(lPIICliCS und die treue Naehahniung der__Natur. Wenn diese; Alles 
sich so verhielte, wie Ticozzi nach _fru_heren Angaben behauptet, 
und wenn dazu noch Naturgemässheit in Stellung und Bewegung 
käme, so müsste Lepicie einer der vorziiglichsten Maler seyn. Al- 
lein man legt jetzt einen anderen Massstab an seine Werke, In- 
dessen genoss" er zu seiner Zeit grossen Ruf, und auch durch den 
Stichel wurden seine Bilder vervielfältigen C. Bervic stach nach 
ihm das berühmte Blatt, vitelches unter dem Titel: La demrinde 
acceptöe bekangt ist, und ein anderes: Le repos. Levasseur stach 
das Quos ego eptunls u. s. w. 
Lepicie starb 1784. 
LBPinB, Hupferstecher," der zu Anfang unsers Jahrhunderts in Paris 
arbeitete. Er stach fur Buchhändler. Blätter Vun ihm sind in der 
französischen Uehcrsetzung des Boccaccio von A. Sahatier de Castres, 
Paris 1801. Dann stach er auch Landschaften. 
Lßpoitevin , Eugene Modeste Edmund, berühmter Maler, 
wurde 1306 zu Paris geboren, und hier machte er unter Hersent 
und an der k. Akademie der schönen Künste 'seine Studien; dieses 
mit solchem Gliicke, dassl er'- herleäts zuddenr besteln Meistern der 
neuern französischen Schu e gezä t wir . ir niat Scenen- jeder 
Art, Schlachten, Jagden, Interiorcn, Landschaften und Marinen, 
und mehrere seiner letztcrn Bilder wurden auch in deutschen Kunst- 
jeurnalen, besonders im Iiunstblatte von Dr. Schorn, und in Ber- 
liner Blättern erwähnt- 
Euäen Lepoitevin vereiniget in. seinem Charakter alle jene Ei- 
gensc iaften, welche bei den französischen Meistern hervorgehoben 
werden, und bei ihrn ist auch noch der Fortschritt zu sehen, der 
sich in Frankreich durch die so viel bekämpfte romantische Schule 
zum Gegensatz der klassischen dargestellt. Diese bietet das Kunst- 
lerigche als Hauptmumeut dar, und in jener istdieser das rein 
Wlenschliche Der Classiher wirkt auf das Auge und den ästhetischen 
Sinn, der Romantiker appellirt an das Herz und erschuttert es 
durch menschliche Schicksale. EimMeistet-vwjerlt dieser Schule ist 
Lepeitevirfs Untergang des französischen Limenschides „le Ven. 
geur," das 1356 auch auf der Berliner fiunstausstelliiog zu sehen 
Nagler-"s Künstler-Lax. VII. Bd. 29
        

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