Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1747357
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Lemoine. 
Lemot, 
F ra nz. 
Friedrich. 
11611101118, Kupferstecher, der um 1'745 lebte. Er stach Bildnisse. 
 1) Bildniss des Herzogs Carl de Berry, nach Rigand. 
2) Bildniss des Carl Gustav von Rehnschiöld.  
5) Jenes des Arztes L. J. Thieullier, 1745.  
LGIIIOiDB, Xnlnte Edmäß Mmß, Malerin zu Paris, geborne 
Blut, bildete sich unter Leitung der Mme. Augustin in der Minia- 
turmalerei. Man sah von 1814 an Bilder von ihrer Hand in den 
Salons, einzelne Bildnisse und Familienstüclte. Sie ertheilt auch 
Unterricht. 
Lemome oder Lemoyne, Saint Paul, Bildhauer zu Paris, 
wurde 1784 geboren, und von Dejoux in seiner Kunst unterrichtet. 
Zu Anfang unsers Jahrhunderts fing er bereits an, seine Kräfte zu 
versuchen, und damals erhielt er mit dem Basrelief, welches den 
Dädnlus vorstellt, wie er dem Ikarus die Flügel anhcftct, den Auf- 
munterungspreis. Nach einiger Zeitfiihrte er eine MarmorgruPpe aus, 
die ein Mädchen mit dem Iiinde spielend vorstellt, und m Rom 
fertigte, er 1817 eine Marmorstatne der heil. Jungfrau. Eine andere 
'Grnppe in Marmor stellt Acis und Galathea dar, und dieses Werk 
vollendete er ebenfalls in Rom, so wie die Statue der Nymphe 
Echo, die er 1820 für den Herzog von Berwick in Marmor-faus- 
fiihrte. Zwei andere Gruppen stellen eine Bacehantin mit einem 
  jungen Faun, und eine schlafende Nymphe dar, wie ihr während 
des Schlafes der Faun Früchte raubt. In: Jahre 1827 stellte er die 
allegorische Gestalt der Hoffnung in Marmor dar, und später fer- 
tigte er eine Statue der St. Jnliette. . 
Lemome oder Lemoyne, Jakob, Mai..- und Zeichner, ge- 
Änannt de Morgues, dessen Thätigkeit gegen das Ende des 16. Jahr- 
hunderts zu ssuchen ist. Er lebte in London, und dann machte 
er mitLaudonniei-e eine Reise nach Amerika, um daselbst interes- 
sante Gegenstände zu malen. Wir haben von ihm ein Werk: In- 
dorum Floridadi provinciam habitantium icones primntn ibidern ad 
Wivum expressae a J. Le'Moine cui notnen de Morgues 1591- 
Lemot, FranziFriedrieh, berühmter Bildhauer, geb. zu Lyon 
1775, gest. zu Paris 1327. Er kam frühzeitig nach Paris, um un- 
terDt-jonzös Leitung die Bildhauerei zu erlernen, und schon in sei- 
nem 17. Jahre gewann er den grossen Preis der Sculptur mit der 
Darstellung von Salomon's Urtheil in Basrelief. Hierauf ging Le- 
mot nach liom, allein die Revolution störte seine Studien, und 
nach seiner Heimkehr musste er unter Pichegru's Fahne dienen. 
Im Jahre 1795 erschien ihm wieder ein günstiger Stern, der ihn 
auf seine früher betretene Bahn znrücltfiihrte. David iasste die 
Idee zur Errichtung einer colossalen Statue, vvelßlle des französi- 
sche Volk vorstellt. Die Convention gab ihre Zustimmung, und 
Lempt wurde nach Paris berufen, um die Idee ins VVerh setzen 
zu helfen. Hierauf erhielt er den Auftrag, für den Saal der 500 
die Statue des Nnma Pompilins auszuführen, und nach Vollendung 
derselben ging 'er an die AllSführung  7 Fuss hohen Statue Ci- 
ccrols für den Saal des Tribunats; seine Statue des Leonidas kam 
in den SiIZlIIWS-Saal des Senats, für den Sitzungs-Saal des ge- 
setzgebenden öorps fertigte er_die 6 Fuss hohen Statuen des Bru- 
tns und Lycurg. und die Tribune jener Versammlung Zlerte _er 
mit einem allegorischen Basrelißf- Alle diese Werke erwarben ihm 
vollen Beifall. und nicht geringeres Lob verdienen die lblgenden. 
Im Jahre 4801 erliaufte der erste Consnl CllGIMIITITIÜPSlTQlCUG einer 
Bacchantin, und der, Stadt Diinltirchen schenkte Napoleon 1304
        

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