Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1747267
Lemasson. 
Jak. 
Lemereier , 
415 
äeder Hinsicht lobenswerth. 
ungen, Interioren u. a. 
malt er auc-th 
Doch 
fröhliche Darstel- 
Lemasson , 
s. Massen. 
Lemay, 0., 5. May, 
Lemblte oder Lemcke, Johann Philipp, Man, und Kamm, 
wurde 1651 zu Nürnberg geboren, und von M. Weyer und G. 
Strauch unterrichtet. Seine Muster waren jedoch Buurguignoim und 
Bamboccio und, wie diese, so malte auch er Schlachternßelagerungen, 
Märsche, Jagden u. s. w. Diese Bilder Wurden mit gros5em Bei- 
falle aufgenommen, und selbst an den Hof nach Schweden wurde 
der Künstler berufen, um für das Schluss Drottingholm Bilder zu 
malen. Doch scheint sein Lohn nicht gross gewesen zu seyn, da 
der rühmlich bekannte Lembke 1715 zu Stockholm in der grössten 
Armuth starb, in einem Alter von 82 Jahren. Es finden sich auch 
Zeichnungen von ihm. Unter seinen Blättern erwähnen wir: 
1) Das Opfer des Abraham, der Engel oben rechts. Badirt 
ohne Zeichen. H. lt Z., Br. 3 Z. 6 L. 
2) Die Verkündigung an die Hirten. J. de VVet inv. Lemke 
fec. 1651. In Remhrandfs Manier. H. 4 Z. 5 L., Br. 5 Z. 
7 L. Selten. 
3) Der Falkenier zu Pferd und ein Jäger zu Fuss, mit dem 
Namen des Künstlers. Geistreich radirt und selten. H. 5 Z. 
10  Br. g Z. 8 L. Bei Weigel 5 Thlr. 
4) Hager in der Wüste vom Engel getröstet, nach der Angabe 
des Winklersehen Cataloges. 
5) Landschaft mit einem alten Baume rechts, bei welchem ein 
Pferd vom Hügel herabkommt. Auf der Ebene sieht man 
ebenfalls ein Pferd und im Mittelgrunde eine Huudshiitte. 
Mit dem Zeichen und der Jahrzahl 164g. H. 5 Z. 11 L., 
Br. 3 Z. 2 L. '  
6) Pferdestücke und Schlachten, mit einem Monogramm und 
1650 laezeichnet, wahrscheinlich Werks dieses Künstlers, da 
das Monogramm aus J. P. L. besteht. 
Lernens: Baltißar Van, Maler von Antwerpen. der in der zwei. 
ten Hälfte des 17. Jahrhunderts in London arbeitete. Er mahe 
kleine historische Bilder, die nicht ohne Verdienst waren, brachte 
es aber doch nie zu grossem Ansehen. Einige seiner Gemälde wur- 
den gestochen, von Smith und N. de Larmessin; von letzterem 
Alatäon in einen Hirsch verwandelt.  
Starb 1704 im 67. Jahre.  
Lemercier, Jakob , berühmter Architekt, wurde um 1536 zu Pen- 
toise geboren, und seine Ausbildung erlangte er in Italien. Er 
scheint schon 1607 in Rom gewesen zu seyn, und da waren es 
denn die modernen Gebäude, welche erlbesonders sturlirte, nicht 
so sehr _clie classischen Ueberreste des Alterthums. Seine Bauwerke 
tragen daher das Gepräge der Entartung der Baukunst. Sie sind 
überladen, geschmacklos, ohne Harmonie der Theile. Dennoch 
galt Lemercier damals für einen der ersten Architekten Frankreichs, 
und ihm wurden die ehrenvollsten Aufträge zu Theil. Anfänglich 
nahm sich Cardinal Richelieu seiner an, und dieser beehrtc ihn 
mit verschiedenen wichtigen Aufträgen. Er ist der Architekt des 
Schlosses Richelieu, welches man zn jener Zeit anstaunte, doch 
ist dieses nicht das Hauptwerk des Künstlers. Er baute 1629 da;
        

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