Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1747123
Lehay , 
Lehmann , 
401 
seine Thätigkeit, und nach Beendigung derselben übernahm er die 
Leitung der Porzellanmanufalstur des M. Dihl. Er gewann bedeu- 
tendevortheile in der Bereitung derFnrben undim Auftrage derselben, 
und auch auf die Glasmalerei richtete er ein besonderes Augenmerk. 
Mehrere gelungene Versuche krünten seine Bemühungen in dieser 
für verloren geglaubten Iiunsh 
Leguayk WVerlse sind zahlreich, und die vorzüglichsten dersel- 
ben verzeichnet Gabet; darunter erwähnen wir eine vier Fuss 
grosse Platte mit der Fabel der Psyche, nach RafaePs Zeichnungen 
für IiarlIV. von Spanien ausgeführt; eine Vase mit der Rückkehr 
der Diana von der Jagd, für Ludwig XVIlI. gemalt; einen Service 
mit den Leiden und Freuden der Liebe, für die Herzogin von 
Berry; eine Vase mit dem TrinmYh der Diana in drei und clreissig 
11 Zoll hohen Figuren, mit we eher der Künstler nach dreijäh- 
riger Arbeit 1825 fertig wurde. Die Vase kostete 50000 Fr. und 
Carl X. bestimmte sie bei der Krönung zum Geschenke für den 
Herzog von Northumherland.  
Dann hat man von Leguay auch viele Portraite auf Porzellan 
und auf Elfenbein. Ein anderes seiner Gemälde stellt eine junge 
Frau mit ihrem Mädchen während des Sturmes an einer alten Eiche 
dar; ein Fries zeigt die Venus auf dem Wasser, und auch die 
Toilette der Venus malte er, so wie Ossian und Malvina. Dann 
malte er mehreres auf Porzellan in einer ganz eigenen Weise, auf 
welche er durch verschiedene Versuche kam.  
Leguay lieferte auch Blätter fiir die Sammlung, welche die Ma- 
lerhder Manufaktur unter dem Titel der Abende von Sevres heraus- 
ga en.  
Lehay s 
SOPhien 
Cheron. 
Leherr ,  Christoph Jakob, Medaillen:- in Augsburg, der neben 
Ph. H. Müller Ruf genoss, sein 'I'alent aber missbrauchte. Er 
verfälschte kaiserliche Rcichsruiinzen, schnitt auch Stempel mit un- 
ziichtigen Figuren, bis endlich die Gerechtigkeit sich seiner versi- 
cherte. Man untersuchte sein 'I'reiben und die Folge davon war, 
dass er mit einem anderen Falschmünzer, Namens Eggelhof, 1707 
 im 60. Jahre enthauptet wurde. 
Man hat von diesem Leherr eine schöne Medaille auf den Ent- 
satz von Wien, und auf den Stadtpfleäer Leonhard Vveiss jun, 
Sein Monogramm war 0.3. L. Hofrath r. von Ahorner in Augs- 
burg besitzt zwei sehr schöne Medaillen von diesem Leherr. , 
Lehmann, CEISPZP, Edelsteinsclnneider, der um 1605 bis 1609 im 
Dienste RudolPs II. zu Prag stand. Sandrarl: sagt, dieser Lehmann 
habe das Glas- und Cristallschneiden erfunden, wofür E! 1609 ein 
Pfivilegium erhielt. Seine Arbeiten dieser Art wurden geschätzt 
und in den__ besten Cabineten aufbewahrt. 
Lehmanns Jßhämn Ffiedrißh; Architekt, wurdh 1715 zu Span- 
dau geboren, und hier, so wie in der Umgegepd baute er auch 
mehreres. Er wurde königl. Bauinspektor. 
Lehmann, GOttfriBÖ Arnold, Kuyfefstecher ufxd Zeichner zu 
Berlin, wurde um 1770 geboren, und m derßrwqhnten Stadt bil- 
dete er sich zum Künstler. Er stach anfänghch fur Buchhändler, 
konnte aber zu keinem Rufe gelangen, bli er 1806 durch das Bild- 
Nagleris Küllätlär-Löx- VII. B11. 26 
        

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