Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1747116
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Legrand , 
Legllay s 
Nicht weniger ausgezeichnet ist eine Farnilienscena: La lecture du 
1a Bible benannt. Man bewundexrte die hohe Wahrheit der Färbung, 
die Correktheit der Zeichnung, und besonders auch die Motive 
des Bildes. Von den späteren Leistungen des Künstlers haben wir 
nichts erfahren. 
Legranä, Franz, Maler, Lithograph und Zeichner, wurde 1801 in 
München geboren, und hier erhielt er auf der Akademie derliiinste 
feine Bildung. Später ging er nach Berlin; da aber erreichte 
ihn 1855 in der Blüthe der Jahre der Tod. Er hatte bereits seinen 
Huf begründet, und besonders ausgezeichnet war er im Bildnisse. 
Legrand zeichnete solche in schwarzer Iirexdc,_ malte in Miniatur 
und in Aquarell, und diejenigen, welche er llthographirte, sind 
sowohl wegen der Lebendigkeit der Außassung, als wegen der zar- 
ten Behandlung zu rühmen, vor allen: 
1) Das Bildnigs des {berühmten Thorvvaldsen, nach Begas, ein 
treifliches latt o . 
2) Das Bildniss der Kronprinzessin von Preussen, fol. 
5) Portrait der Gattin des Ministers von Humboldt, nach 
Wach. 
x 14) Jenes von Prof. Rauch, nach Magnus. ' 
Ixegrand, Max, Porzellanmaler von Nymphenburg, wurde 1814 ge- 
boren, und der berühmte Adler unterrichtete ihn in seiner Kunst. 
Er ist an der königlichen Manufakfur in München beschäftiget, 
und für diese großartige Anstalt hat Legrand bereits einige schöne 
Bilder gemalt. Aqf der Münchner Hunstausstellung von 1838 sah 
man von ihm das Bildniss eines spanischen Edelmanns, nach Be- 
 recla's Gemälde der königl. Pinakothek auf eine Porzellantafel 
copirt. 
L. Legrand ist unter den Porzellanmalern Münchens bereits mit 
, Ruhm zu nennen. 
Legris, Amälie Mllße   
Sie malt Bildnisse, Länägäxliaznzänäarglhjfgulergnpvo" Jmgußy- 
Miniatur und in A uar ll. 5'  an Przeßn, in 
 Iiunsbw q e le ßfthßllt auch Unterrxcht m ihrer 
Legros, Jakob Maria , Maler von Port-de-Paix aufHaiti, bildete 
sich zu Paris unter Isabey und Aubry zum Künstler, und in jener 
Stadt lebte er noch 1830. Man hat von diesem Legros eine be- 
deutende Anzahl von Bildnissen in Miniatur und Aquarell, die er 
seit 1810 malte. Er malte verschiedene hohe Personen, besonders 
Russen etc. 
Gabet verzeichnet mehrere seiner Bildnisse. 
Legros 
oder 
Le 
Gros , 
s. Gros. 
Leguay, Charles Etwnne, Maler und Zeichner an der königl. 
Porzellanmanufaktur zu Sevres, und geh. daselbst 1762. Er bildete 
sich in der Schule jener Anstalt, und damals dienten ihm die Zeich- 
nungen von Boucher und der Vanloo zum Vorbilde. Der Maler 
und Gemiildehändler Foliol ging ihm zu jener Zeit mit Rath und 
That zur Hand, und in seinem_ 19. Jahre besuchte er zur weiteren 
Ausbildung die Akademie der hünste in Paris. Seine ersteren, bes- 
seretl Arbeiten von 179Ö waren die Bildnisse des Vicomte de Label- 
linay und des Prinzen Condö; jetzt aber unterbrechen die Unruhen
        

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