Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743472
36 
Klaös 
oder 
Klaas. 
Klnss , 
E1365 oder E1335; Landschaftsmaler, der um 1740 arbeitete, da- 
mals wohl iinParis.  Ph. le Bas stach nach ihm eine Landschaft, 
in welcher eine Frau mit dem Iiiiide zu sehen ist. Dann stach er: 
Les environs de la foröt de Villiers-Cotercts. Dieser Iiiinstler wird 
bei Fiissly und im Cabinet Paigntrn Dijonval genannt, in letzterem 
ülS 11111 1740 lebend. Diese Angabe ist wohl kaum richtig, und 
uns scheint es,dass hier von dem folgenden F. Clnlilass die Rede Sei. 
Hlamllßr Qder Clambßf, Jühann; Maler zu München, wo er 
im Stadtztrnftbuclxe vorkommt. Im Jahre 1609 legte er der lnnung 
sein Probestiick vor- Weiter ist er nicht bekannt. 
Hlamber , Christoph , auch Clamwer und Clamber, 
Maler zu Miinchenywo er bei G. Stumpf lernte. Im Jahr 15m7 
legte er der Zunft sein Probestiiclr vor, aber schon 1605 ereille 
ihn der Tod. Lipowsky meint, dieser Iilamwer sei des Obigcn 
 Klamher Vater, was wohl kaum möglich ist.  
Hlilpßef, AÜlJOYI, Maler von Nauders in 'l.'irol, der sich aber um 
1800 in Meran niederliess. Er befasste sich mit allen Zweigen der 
Malerei, und tiir seine gelungendsten Arbeiten hältman die Auferste- 
hung Christi, nach Knaller, in der Plhrrlsirelse St. Vigilins zu Mais, 
und den Plafontl in der Vorhalle "der Marienkirche, das letzte 
VVerk des Künstlers. Im Jahre 1824 starb er. 
Hlaphauer, JOlGEUHI GBOPg , Portraitmaler zu Iiiiln, der um 1650 
Ruf genoss. Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt, man weiss 
nur, dass er "heiin Ilathe der Stadt bedienstet war, und seine Werke 
verkünden einen geschickten Künstler. 
Hlilf, Iiupferstächer, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen. 
Von ihm fan en wir erwähnt: 
 Jupiter und Jo,_nach Cipriani, 1781. 
HlaSS, Carl Christian, Maler, wurde 1747 in Dresden geboren 
und von Hntin in der Malerei unterrichtet, bis er unter Casanovafs 
Leitung sich begab. Nach mehreren Jahren (1772) begleitete er 
diesen Meister nach Italien, und nach seiner Heimkehr wurde er 
1777 Inspektor des chnrlursthchen Iiupferstich-Cabincts. Er führte 
jetzt in Dresden xnehrere schone Zeichnungen nach den dortigen 
 iAntiken aus, und überhaupt erwarb er sich als Zeichner grösseres 
Lob, wie als Colorist. Er hinterliess mehrere historische Compositiov 
nen, die in den Motiven einen belesenen Iiiinstler verrathen. lin 
  Jahre 1795 ereilte ihn der Tod.   
Blass, Friedrich Christian,  Maler und Radirer, der Bruder de, 
 Obigeu, wurde 1752 zu Dresden geboren, und was er als Iiiinstler 
geworden, verdankt er beinahe Alles seinem Genie und seinem 
Fleisse. Nur den Professor Casanova zog er bei seinen Arbeiten 
zu Bathe, in der Malweise aber schwebte ihm bald S. Rosa, bald 
Dietrich vor. Dabei richtete er stets ein grosses Augenmerk auf 
die Natur, und so konnte es. nicht fehlen, dass dem Iiiinstler bei 
_1 _;Zeiten grosser Beifall folgte. Seine Landschaften kamen nach 
 iifg-anhreieh, England und Iiurland, wo man seine besten Werke 
 iisuchen muss, nicht's!) Sehr in Deutschland. Reine Vecluten sind 
seine Bilderßsieläenä er staliirte sie meistens mit Figuren und Thie- 
ren aus z. . a cen ec. 
 Gleiclien Inhalts, wie seine Gemälde", sind auch seine radirten 
Blätter, die gewöhnlich mit F. Ii. bezeichnet sind; man muss aber 
Acht haben, dass man sie nicht mit jenen des Friedrich Iiirsehner
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.