Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1746902
Lebrun.  Lebschäe, C- A- 379 
Lebruna S- Brun. Unter dieser Rubrik haben wir mehrere Künstler 
dieses Namens aufgeführt, und hier folgen noch zwei andere Le- 
brun, vun deren Thätigkeit wir seit jener Zeit Hunde erhalten 
habßn- Wir fanden sie Lebrun geschrieben, während bei andern 
Künstlern das Le bald getrennt, bald mit Brnn verbunden Wird- 
Lebschäe , 
379 
LebrunfPeter; Maler von Warschau, übte in seiner Jugend die 
Zeiclxenkunst, so wie die Malerei anscheinlich nur zu seinem Ver- 
gnügen, und in der Folge trat er in Militärdienste. Er wurde Of- 
izier, doch enthoben ihn Verhältnisse seines Dienstes, und er be- 
suchte 1355 die Akademie der Künste in München, um sich in der 
Malerei auszubilden. Er zählte damals bereits 50 Jahre. 
Lebrlln ,  Adßlaide, Malerin von Lyon , 
Offiziers, eine jetzt lebende Künstlerin. 
Genrestiicke. Sie wurde 1810 geboren. 
und die Tochter eines 
Sie malt Bilklnisse und 
Lebschee, Carl AUgüSt, Maler, Radirer und Lithograph, wurde 
1800 zu Sßhmiexgel in Polen geboren, und in seinem '16. Jahre fand 
er Gelegenheit, die Akademie der Hiinstc in München zu besuchen. 
Er widmete sich der landschaftlichen Darstellung, und dass er da- 
zu Talent besitze, bewiesen schon 1817 auf der Münchner Kunst- 
ausstellung drei Zeichnungen mit Ansichten aus dem bayrischen 
Oberlande. Von dieser Zeit an sah man bei jeder Gelegenheit Werke 
von seiner Hand , sowohl Zeichnungen als Gemälde, in Ansichten 
von Seen und Gebirgen, ländlichen Gegenden und Thierstii- 
eken bestehend. Diese Bilder verrathen ein genaues Studium der 
Natur, und dann sind sie mit grosser Sorgfalt behandelt. Er besitzt 
die Gabe scharfer Auffassung. 
Lebschee hat sich auch durch seine Radirungen bekannt gemacht. 
Es sind dieses landschaftliche Blätter, geistreich sund zart behandelt, 
und auch in diesen bemerkt man die vertraute Bekanntschaft mit 
der Natur. Die meisten seiner Blätter erschienen bei Hermann in 
München. 
1) Landschaftsstnclien: 
Folge von 7 Blättern mit Titel, der einen Felsen mit 
Bäumen umgeben zeigt. 
1) Parthie bei Fürstenfeldbruck." 
2)  bei Bäferlohe. 
3)  am Ufer der Isar.  
(i) - am Wiirmfluss.   
5)  in dem bayerischen Vorgebirge.    
6) Der Waldweg im Sonnenschein bei umwolktem Himmel. 
Es gibt Abdrücke auf gewöhnlichem und auf chinesischem 
Papier; Exemplare in qu.  und qu. fol. 
2) Siebzehn lin Kupfer radirte Lanclschaftsstuclien:  
Titelblatt, auf welchem man am Deckel eines _Portefeuil- 
les, das an eine Baumgruppe gelehntist, obiges liest; qu. 
i) Der Ziehbrunnen mit Eimern.  
2) Der Baumstamm mit Blättern. 
3) Der Reisende an der Eichen  . 
Ä) Der abgebrochene Dänin. 
5) Der Hohlyveg mit der Brücke.   
Ö) Der Jäger am Ahornbaum.  
7) Die Schildwache der Räuber.
        

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