Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1746862
Lebedow. 
Leblanc. 
375 
Lebedow: Eine Person mit dem obigen Künstler. 
Lebef Glglm, AÜtÜÜ luana, Decorationsmaler zu Paris, erlernte 
seine Kunst bei Prutaris und Dagotti, und seit 1810 ist er ausüben- 
der Künstler. Er leistete dem Maler P. L. C. Ciceri in verschie- 
denen Theatern, bei Hoffesten und Ceremonieu hiilfreiche Hand. 
Bei der Krönung Carl X. erhielt er das Kreuz der Ehrenlegion. 
Dann malt er auch Architeliturstiicke in Oel. 
Lebel , Carl Jakob, Maler zu Paris, bildete sich in David's Schule, 
und im Jahre 1805 sah man bereits Bilder von ihm in den Salons, 
aufwelche viele andere folgten, Historien und noch mehr Genrestiicke, 
so wie Bildnisse. Im Jahr 1810 malte er Napoleon im Hoqpitium 
auf dem St. Bernhard, und eines seiner letzten Bilder, des man 
1827 sah, stellt eine Scene aus der Zeit der Uebergabe von Paris 
an Heinrich IV. dar. Im Jahre 1850 war der liiinstler bereits todt. 
Lebender  Caspar , Maler 
sein Bildniss geschabt. 
ZU 
Nürnberg 
um 
1595- 
G. Fenn 
hat 
Leberherz, Friedrich Wenzel, Maler zu Prag, wo er zu An- 
fang des vorigen Jahrhunderts bei dem geschickten Maier H. Toc- 
zauer arbeitete, Im Jahre 1714 heirathcte er die Wxttwe dieses 
Meisters, wie Dlabacz gezeigt hat. 
Lebert; Zeichner und Iiupferstecher zu Paris, der um 177016518- 
Er stach Bildnisse nach Gochin u. a.  
1) König Heinrich IV. 1 
 2) Der Herzog von Orleans.  : 
3) Der Graf von Artois.    
4) König Ludwig XV. 
' 5) Der Dauphin, nachmaliger König Ludwig XVI. 
Lßblilnt), Maler zu Paris, ein geschickter, jetzt lebender Hiinspler, 
der durch das Iiunstblatt von Dr. Schurn bereits riihmlieh bekannt 
isi. Man sah von 1817 an Bilder von ihm in den Pariser Salons, 
Genrestiicke und landschaftliche Darstellungen, Architekturbilder. 
Mehrere seiner Werke erinnern an Italien und Rom, wo Le- 
blanc zu wiederholten Malen sich befand. Im Jahre 1317 erhielt 
er für sein Gemälde der Heloise am Grabe AbeilarrYs bei Mond- 
beleuehtunq eine Aneifernngsmedaille, und 181g malte er die Bai- 
nen des römischen Kaiserpallastes in Bordeaux, so wie das Innere 
der St. Severinskirche daselbst. Die Diene von Pcitiers stellte er 
vor ihrem Schlosse zu Anet dar, wie sie Almosen austheilt; dann 
malte er das Innere der Kirche Monunartre, eine Ansicht von Tri- 
nitä clel NIoute in Horn. die (lesende von Tivoli, die innere An- 
sieht vom Kloster Ara Coeli und jene des Golisseo zu Rom, die 
Ansicht des Campo Vaccino, den Huf Von St. Laurent zu Paris, 
und Verschiedene SCBXIGII. 
Leblancfs Arbeiten zeichnen sich durch Reinlichkeit und Sorgfalt 
(ler Behandlung aus, so wie durch Wahrheit der Charaktere. Seine 
Interioren sind von wesentlichem Interesse. Wir wissen nicht, in 
welcher Beziehung er zu dem folgenden Künstler steht, oder Ob 
nicht gar von Einer und derselben Person die Rede sei. Nach 1317 
sah man kein Bild mehr im Salon in" Paris und daher könnte ei- 
später in Griechenland und in der Levante gewesen seyn. S. den 
folgenden Artikel.
        

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