Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1746644
Lavy ß 
 Lawrence, 
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m grossem Formate gestochen. In letzter Zeit lebte Ilavreince in 
Stockholm als königlicher Hofrnaler; Mitglied der Akademie da- 
selbst wurde er schon früher und 1803 starb er. Um Sißll einen 
Begriff von seinem Geschmacks zu machen, betrachte man die Blätter 
Yon N. de Launay (Le billet doux, Uheureux moment, La consola- 
tion de Pabsence); Dequevauviller (Lhssembläe au Salon, Le lever 
des ouvriöres en modcß, Lüicole de danse, Les contre-temps); Ca- 
quet (Uinnocence en danger); J. Couchö (Les sabots); Guttenherg 
(Le Mepcurg de France); C. N. Varin (Le concert agreahle); Vi- 
dal (Les nymphes scrupuleuses, La balancoire mysterieuse); J. B. 
m Chapuy (Les trois soeurs au parc de St. Clou, Les graces parisien- 
nes au bois de Vincennes); Langlois (Concert dans un jartliu); 
Voyez sen. (Le directeur de toilette.) u. s. w. Alle diese Darstellun- 
gen, und noch mehrere andere, hielt man zu seiner Zeit für recht 
schön. 
Lavys A-s Medailleur zu Turin, ein jetzt lebender Künstler, der 
den Titel eines k. Stempelschneiders führt. Er fertigte Medaillen 
auf merkwürdige Zeitereignisse. Seine Denkmiinze auf die Ver- 
mählung des Prinzen Carl Ludwig von Lucca mit Maria Theresia 
von Savoyen wurde sowohl wegen der Aehnlichkeit der Bildnisse, 
als wegen der Feinheit und Eleganz der Arbeit gerühmt. 
LHWPQIISOII, ThOIDiIS, Maler zu London, der um die Mitte des 
vorigen Jahrhunderts durch seine Bildnisse Beifall fand. Auch 
seine grossen Iiupferstiche, welche das Hospital von Greenwich 
darstellen, wurden geriihmt. Starb 1778.  
IJZ-XWTPÄUSOH, ÜVVilliam, Maler zu London, wo er in der zweiten 
Hälfte des vorigen Jahrhunderts lebte und gegen Ende desselben 
starb. Er malte Historien und Bildnisse, welch letztere ihm Ruf 
erwarben. Einige wurden gestochen, wie von J. Dixon jenes von 
W. Powell 176g; von W. Pether das von Benjamin West 1785. 
Auch Dunlsarton, Green, Jones und Walker haben Bildnisse nach 
ihm gestochen. J. B. Smith fertigte nach ihm Blätter in schwarzer 
Manier: Palemon et Lavinia, Cimon et Iphigene, Lady at hayma- 
hing; P. W. Tomkins stach eine Scene aus Shakespeare: Rosalind 
et Celia. 
Lawrence: Thümasy berühmter PoiI-Itfaitmaler, gelmfnu Bi-istol 176g, 
gest. zu London 18'0. Sein Väter Womas War an anfrlicli Steuer- 
einnehmer, übernalim aber bald nach der Geburt seines zweiten 
Sohnes Thomas die Wirthschaft zum weissen Löwen zu Bristol 
und im Jahre 1772 clie zum schwarzen Bären zu Devizes. Schon 
früh zeigte Thomas seltene Anlagen; als Iinabe von fünf Jahren 
Zeißhnete er die Bildnisse des Lord lienyon und Seim? Gemahlin 
"h? ähnlich während beide auf einer Reise nach Bath in dem 
schwärlen Bäiren übernachteten.    
Mit dem sechsten Jahre wurde Lawrence einem gewissen Jonel 
zu Im", bei Bristol zum Unterricht iihergßbßnä e!" verließ aber. 
kaum acht Jahre alt: diese Schule wieder, und einen fortan, mit 
Ausnahlpß der Anweisungen, die ihm sein Vater im Lesen und 
Dußlllamlrell gab, und weniger Lektionen im Lateinischen und Fran- 
zosisclien, lieinen Unterricht mehr. Acht Jahre- alt, Sah er_ in 
Qorshain-Hoixse das "erste gute Gemälde. Die (äesellschiift lies; 
sich durch die Gemächer führen und vergass des Iinaiien gänzlich, 
und als Ditilllvllln suchte, fand man ihn vor eineni (remalde von 
Rubens wie lestgewurzelt. "Ach, ich werde nie im Stande seyn, 
Naglei-Äs Künstler-Lax. V11. Bd. 23
        

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