Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1746399
328 
Lauer , 
Laugiee , 
"fanden wir noch eines Lauefs erwähnt, der durch seine Bildnisse 
in Pastell Ruhm erndtete. 
B. Salomon hat nach diesem Lauer Bildnisse gestochen.  
Lauer, PhlhPP, Malen, der um 1802 in Berlin arbeitete, wir wis- 
sen aber nicht, in welcher Beziehung er zu dem Obigen stehe. E: 
malte schöne Bildnisse in Miniatur und andere Bilder. 
Lauer, Georg, Maler von Schweinfurt, ein junger Künstler, be- 
suchte 1854 die Akademie der Iiünste in München, damals 20 Jahre 
alt. 
Lauer, Franz, Maler von Hamburg, wurde 1814 geboren, und 
bereits vertraut mit den Anfangsgründen der Kunst, bezog er 13;? 
äie Akademie der Künste in München, umeeine weitere Ausbil- 
duug zu verfolgen.  
LaÜfeTS; ein Flamänderl, der sich um 1856 in Paris aufhielt, Er 
malt Landschaften, die mit Beifall aufgenommen werden. 
LauHeT: Hans; Medailleur, bekleidete um 1620 die Stelle eines 
Miinzmeisters der Stadt Nürnberg. Damals lebte auch ein Mat- 
thäus Lauffer. 
Langer; LazaTl-IS Gßttlieb; Medailleur und Miinzmeister zu 
Nürnberg um 1670. Seine Werke sollen mit. L. G. L. bezeichnet 
seyn. 
Langer-o Garl Gottlleb, Meclailleur zu Nürnberg, wo er um 1743 
bis 1754 lebte. LauFfer scheint indessen schon vor 1720 gearbeitet 
zu haben, denn er ist wohl jener Caspar Gottlieb, von welchem 
es in Fiorillmfs kleinen Schriften heisst, dass er 1720, damals In- 
spektor der Münze zu Mainz, das Cabinet Peter des Grossen von 
fiussland mit einer iFolge pibstlicher Medaillen bereichert habe. 
Dieses sind 151 Stücke, von Petrus bis Benedikt IV. Später ging 
er nach Berlin, und da scheint er um 1770 gestorben zu seyn. 
Einige seiner Münzen sind mit C. G. L. bezeichnet. 
Laugier, Jean NlCOlaS, Kupferstecher zu Cormeil-en-Parisis, ein 
berühmter Künstler, wurde 1785 111 TPUIQYI geboren, und Giro- 
det war es, der ihn in den Anfangsgrunden der Kunst unterrich- 
tete. Das Kupfcrstechen erlernte er von sich selbst,- und er hag 
als historischer Stecher bedeutendes Talent_entw1ckelt. Er dringt 
in den Geist des Originals ein, und auch _1n technischer Hinsicht 
sind seine Blätter musterhaft. Er weiss seine "fatllen gehörig zu 
wechseln; die Töne gefällig abzustufen, und Lebe" und Farbe in 
seine Darstellung zu bringen, ohne in denrStreben nach Edelst 
die Grenzen der beschränkten Hülfsxnittel seiner hunst zu über- 
schreiten.  
1) Bonaparte ä Jaffa, 21 veütöse an VIL, das berühmte Bild 
der Pest von Baron Gros 1804 559111317, Und 132g gestochen, 
ein meisterhaftes Blatt in gr. imp. fol- Das Gegenstück zu 
den Sabinerinnen von Massard. Bei Weigel 32 Thlr. 
2) Leonidas bei den Thermopylen, nach David, eines der 
preiswiirdigsten Blätter der neuern französischen Chalkogra- 
phie, sehr gr. qll- fol. 
Kostete 280 Fr. avant la lettre auf ehines. Pap.; 240 Fr. vor 
der Schrift auf weissem Papier; mit der Schrift 140 und 
120 Fr.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.