Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1746359
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Lastricati , 
Zenobio.  Later, 
van 
der Iiiinstler schon zu Anfang dieses Jahrhunderts gearbeitet hat. 
Sein Meister War J. Pinas, dessen Manier er annalim, wobei er 
aber auch öfter den Guido nachzuahmen strebte. Als Stecher ar- 
beitete er mit der Nadel und dem Grabstichcl. 
1) Jesus im Oelgarten, um ihn mehrere Engel mit Marterinstru- 
meuten. Im Vorgrunde sind drei.- schlafende Jünger und die 
Landschaft ist vom Mondlichte erhellt: A. P. Lastmann inv. 
Nicola Petri sc. 1648, fol.  
2) Die Befreiung Petri aus dem Gefängnisse, nach Pinas; das 
 Gegenstück.  
3) Die Marter des heil. Petrus, nach Guirlcfs beriihmtem Bilde 
der Paulskirche in Via Ostia zu Rom: N. Lastmann sc. et 
exc., gr. fol. Kräftig" gestoclienes Blatt und selten. 
4) Der barmherzige Samariter, nach eigener Erfindung. Gut 
behandelt und selten, ful, 
Lastrlüalll, Zenßbll); Bildhauer und Giesser zu Florenz um 1564. 
In diesem Jahre war er unter den Iiiinstlern, die dem lVIichel An- 
gelo ein prächtiges Leiehengeriiste errichteten, und dabei nahm 
er eine ehrenvolle Stelle ein. 
Latapie, Jean, Architekt zu Pau, der aber 1734 zu Juraneon ge- 
boren wurde. Sein Meister war Percier, und er selbst hat in meh- 
reren Werken seine Kräfte versucht. Zu Urdos baute er ein La- 
zareth, zu Bayonne ein solches für Seeleute 1823; mit Famin fer- 
tigte er den Plan zur Ludwigskirche in Pau, und auch das Stadt- 
haus daselbst restaurirte er. Auch die Halle und das Kornhaus da- 
selbst baute er, so wie einen Schauspielsaal. Für die Stadt Nay 
entwarf er den Plan zu einem Rathhause und zur Halle. 
Latapie ist Architekt der Stadt und des Schlosses zu Pan. 
Later, Jakob de, Maler, Zeichner und Eupferstecber, der um 
1690  1710 arbeitete. Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt, 
selbst die Verfasser der oft berührten Geschiedenis der vaderland- 
sehe Schilclerkunst kennen ihn nur nach den Platten, die er für 
van ÖEXVMEIECIÜS Bibel gefertiget hat. Von seinen Blättern fügen 
wir noch bei: 
1) Wilhelnius III; D. G. Allgllßlß efQ- rßxuvestitu commodo, 
 im gestickten Iilcide, den Hut auk dem hopfe; in Schwarz- 
kunst. Mit dem Namen des Stechers u. N. Vischer's Adresse. 
H. 12 Z. 5 In, B59 Z. Ö L. Selten; bei Weigel 5 Tlnl. 
12 r.  
g) Eiiiäsitzender Mann mit Glas und Pfeife, I{nie5tück_ De 
Starke Forsheyt, van Penen invent. Jan de Later fecit, G. 
Valck excud. H. 8 Z. 4 L., Br. Ö Z- 11 L. Weigel 1 Thl. 
18 r. 
5) Ding beiden Bauern. Kiiiestiick, nach Ostade, mit Latefs 
Namen und der Adresse von Valck- H. 6 Z. 10g L., Br. 
7 Z. 2 L. Weigel 1 Thl. 16 gr- 
li) Das Bildniss von W. Sewel, mich Badeniacker. 
5) Jenes von E- Rumpf, an der Spitze seines Thesaurus imagi- 
num piscium testaceorum. Leyden 1711, u. s. w. 
Later, van de, Maler, von welchem Fiissly sagt, dass er am 
churfürstlichen Hofe in München Ifälndschaften und lVIärkte mit 
vielen Figuren genlalt hgbe, In Wexzenfeltivs Catalog de'r Schleiss- 
heimer Sammlung wlyd xhm eine Landsbhaft mit einer Brücke bei- 
gelegt. Lipowsky W111 wissen, dass der Künstler van de Laeter
        

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