Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1746204
Lappoli , 
Giovanni 
Antonio. 
 Laqllß 
Jos. 
Willem-. 
309 
V9" lllfn Waren. Lanzi rühmt besonders eines seiner Gemälde in 
der Plarrkirche zu Arezzo, welches die Madonna vorstellt wie 
K; d" illrem Schfltm eWPfuhlene _Volk von Arezzo unter ,ihren 
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wiiäiiilnnmiilifä.Piiiiitgliirfaäiiiifiäiiii.äflilfiliiäiiä" 533i 
verständigen Gebrauch des Goldes. g 
 Das Geburtsjahr dieses Künstlers fällt um 1465, das Todesjalu- 
 ist unbekannt. Er wurde nicht alt. 
IJElPPOll, Gl0vannl AIIIIOUIO, Maler und Sohn des Obigen .war 
Schiller des Pontormo und Freund Perincfs und_Rosso's, mitirve]- 
chen er in Toskana und Ruin lebte. 'I_3r malte in ihrem Style, be- 
Senders Stalfeleibilder, weniger fur Iiirchen. Im Jahre 1537, bei 
der Pluiiclerung_Roni s, verliess er fast nackt die Stadt, und nach 
Seiner Ankunft in Arezzp mussteDer vor der Pest die Flucht ergrei. 
fen. Endlich kam er wieder dahin _zuruck, arbeitete aber hier WC- 
niä mehr. Im Jahre 1552 ereilte ihn der Tod, nach 60 Lebens- 
1a ren. 
Lüqglyü  äfilzlllefllfßZeichngr und Maäerd, wurde 1758 zu 
rue zwiscien on un onn e oren, un en ersten Unter- 
richt genoss er bei einem Maler Bgieldieu. Nach Verlaufseiner Lehr- 
jahre begab er sich nach Amsterdam, hier aber drohte ihm, ohne 
es zu wissen, die grösste Gefahr. Er kam in das sogenannte See- 
leiiverkäuferhaus, wo er den Herrn portraitirte, und längere Zeit 
gut gepflegt wurde, da Laquy auch die Violine artig spielte. End- 
lich machte ihn Jood Brande auf seine Lage aufmerksam, und 
jetzt entfloh der Künstler bei nächsten Gelegenheit. Er begab sich 
nach dem Haag, wo er in der Thpetenfabrils des J. Beinmers meh- 
rere Jahre arbeitete,_ neben W. Hendriks, dessen Landschaften er 
mit Figuren und Thieren stadirte. Die Ursache des langen Blei- 
bens in dicsecFabTi-ils _war die Tochter des Besitzers, _allcin da 
Bcniineis in lieiiielrerbinfrluiigieinmlligcn wollte, so verliess Laquy 
(SiClllGliiiälääS,  gogctlankarr  stelhst zu ävirken. dJetztcllialtte er 
as , l r n i du ri zu in en un iin a inete 
dieses Iiunslfreundes fand Er hinreichende Musiter zulweiteremStu- 
diurn, in den Werken des G. Dow, Metzu, P. de Hooghe u. a. 
I-lier fertigte er Zeichnungen nach drei berühmten Stücken, welche 
fur das russische Cabinet angekauft vrurdcn,_ aber auf dem Trans- 
grorte ZudGPlJtide giigen. lläßliälluter Etlälas mGHtlgland dunter dem 
amen er iraain amer' e annte i von . ow, ie , l-oote 
Ossendrift" iiron P. Potter, und das Bild von Hoedyck, vivilches- 
einen Mann vorstellt, der von der Wendeltreppe herab ein Mäd- 
chen beobachtet. Die Zeichnung der Kraanikamer von Laquy kam 
iräödie Sammlung des Ploos van Amstel, und da wurde sie um 
1 f]. verkauft. K 
Im Jahre 1769 erhielt er den goldenen Ehrenpreis der Akademie zu 
Amsterdam, und schon vor, sowie nach dieser Zeit malte ernoch ver- 
ßchledßllß Bilder, die durch gefällige Anordnung, durch den Reich- 
thum der Beiwerke und durch Schönheit des Colorits anziehen. 
E!" malte Scenen aus dem häuslichen Leben und andere Genrehil- 
de!" Mehrere seiner Bilder waren in der Sammlung Braamcamp; 
neben "ilndern eine Cgpie von Lairesse's heil. Familie, die L. um 
Haie für 1_00 (l. ersteigerte. Im Cabinet des van Gildeineester w," 
eine Interiore, ein reiches Bild, welches unter dem Namen de; 
"Wnfelhuis" laekannt ist. Man sieht da in einem burgeplichen 
Zimmer an einer Tafel einen jungeir Mann mit einem Mädchen 
zechleihtein Weib bäckt Walfeln, eine Magd streut Zucker auf 
so c ie e c.
        

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