Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1745950
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Lange. 
1T oh. 
Q 
Lüllgß, Maler; der um 1787 Lehrer bei der Ritterakademie in Bran- 
denburg war. Er malte Ilistorien. 
Lange, JOSGPh, Maler und "Schauspieler, "wurde 1751 in Wiirz4 
 burg geboren, und anfänglich zum fMilitärstande bestimmt; der 
Tod seines Vaters aber, eines Legationssecretärs des fränkischen 
 Kreises, fügte es anders. Er laam 17537 zu seinem älteren Bruder 
 nach Wien, und hiergbesuchte er die Kunstakademie mit allem 
Fleisse, bis endlich seine Liebhaberei zur Schauspielkunst erwachte. 
Er betrat N1?70 die Bühne des Hofburgtheatersf und von dieser 
 Zeit an fand er reiche Gelegenheit als Heldenspieler Beifall zu 
erndten. Er malte auch Bildnisse von dramatischen Iiiinstlcrn, 
und als Maler verräth er kein gewöhnliches 'I'alent. Mansfeld hat 
solche Bildnisse nach ihm gestochen.  
 Starb um 1810.    
"Ueber seinen theatralischen Wirkungskreis verbreitet sich die 
österreichische National-Encyclopädie sub lit. L. 
Lange: Ludwig, Architekt und Zeichner aus Darmstadt, ein 
rühinlich bekannter Künstler unsers Jahrhundertsy Er zeichnete 
mehrere ehrwürdige Bauwerkefwelchc" vdn Bcrrum und anderen 
Künstlern lithograplmirt wurden, unter dem Titel": Malerische An- 
sichten der merkwürdigsten und schönsten Cathedralen, Iiirchen 
und Monuinentcn der gothischen Baukunst am Rhein, Main und 
an-der Lahn. Nach der Natur aufgenommen und gezeichnet von 
L. Lange etc. 7 Lieferungen, jede zu 8 Blätter, kl. ful. Der er- 
klärende Text ist in deutscher und französischer Sprache; Frank- 
furt, 1855 und 5d. 
Im Jahre 1852 verband sich Lange mit dem Iiupferstecher E. 
Rauch zur Herausgabe eines schönen Werkes, welches nach den 
Zeichnungen dieses Architekten Originalansichten der vornehmsten 
Städte in Deutschland, ihrer wichtigsten Dome, Kirchen und son- 
stigen Baudenkmäler iin Stahlstiche darstellt, nebst Beschreibung 
von Dr. G. Lauge. In dem bezeichneten Jahre erschien das erste 
Heffin 4 Ansichten in gr. 4., und jedes kostet nur 3 gr. 
In diesem Werke yereiniget Lange die Talente des Wissenschaft- 
lich gebildeten Architekten mlliudßnltn des Malers. Die Blätter ge- 
ben durch die YVahl eines schonen und zweckinässigen Standpunk- 
tes ein wohlgeordnetes Bild.  
 Dieser riihmlichst bekannte Kunstler wurde 1'355 Professor der 
zeichuenden Künste am Gymnasium zu Athen. Auch den Plan zu 
 diesem Gebäude musste er fertigen. In diesem Jahrewar er auch 
mit ehrenvollen Aufträgen von Seite des honigs von Bayern be- 
schäftiget. 
Lange, Ferdinand Budolph, Maler aus Glogau in Schlesien. 
 ein junger Künstler, bildete sich um 1852 auf der Akademie der 
Künste in Berlin.   
Lange, TÜBOÜOF, Maler aus Frankfurt an der Ocler, bildete sich 
  um 1854 zu Berlin upter Leitung von J. G. Brücke. Man hat 
 Bildnisse qnd Genrestücke von seiner Hand. 
Lßflgß, JOhQUH Carl , Maleruhd Lithograph zu Berlin, ein jetzt 1e- 
 bender Künstler, dessen Lcbensverhiillnlßßß wir aber nicht kelmßn. 
Er maltBildnisse und Genrestücke; dann lilhographirte er mit Tem- 
peltei das Gemälde, welches unter dem Namen des Rothkäppchens 
bekannt ist, gr. ful. 
        

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