Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1745912
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Jakob. 
Lanfrani- , 
Lang, Johann. 
position. Geistreich radirtes Blatt, im zweiten Drucke mit 
ßossfs Adresse. H. 10 Z, 3 L., Br. 22 Z. 8 L. 
 51) Der römische Feldherr, der zu seinen Soldaten spricht, und 
den. Verdiente-n Iironeil reicht. H. 14 Z- 5 L., Br- 19 Z. 
Zweifc-lhaft sind:  
1) St. Carl Bori-omäus, der für Mailand um Befreiung der Pest 
zur heil. Jungfrau betet. Sehr gut geätzt, und sorgfältig 
in der Zeichnung, wider Gewohnheit Lanfrancifs. Sicher 
ist das Blatt nach seiner ErlinrlungÄ H. 19 Z. 6 L., Br. 
15 Z. 5 L. 
'2) St. Thomas von Aquin, ivie er den Dämon fliehen macht. 
Ohne Name und Zeichen, und gewöhnlich dem Lanfranco 
_  zugeschrieben. H. 8 Z. 5 L. , Br. Ö Z. 9 L.  
Lanfrani, Jallüb, Bildhauer und Baumeister zu Venedig, Schüler 
des Agnolo und Agostino da Sicna. Ei- führte in seinem Vaterlandc, 
zu Bologna und andervvärts mehrere Werke aus. In Venedig haute 
er die Iiirclie des hl. Antonius, und in Iiuola jene von S. Francesco. 
Dieser Künstler starb gegenvidasjlEnde der zweiten Hälfte des 
14. Jahrhunderts. 
118115, Georg, Formschneider und Briefmaler zu Nürnberg, doch 
nur ein mittelmiissiger Iiünstler. Er druckte ein Münzhuch, das 
1571 erschien; damals muss aber Lang noch jung gewesen seyn, 
denn er soll erst um 1620 gestorben seyn. Er schnitt auch Bild- 
nisse in Holz, wie jenes des Adolph Baron von Schwarzenberg, 
Iiniestüclc, mit gedruckten Zeilen, welche sich auf die" 1598 erfolgte 
Einnahme der Stadt Baab beziehen. Dann liest man auf diesem 
Folioblatte: Gedruckt zu Nürnberg bei G. Lang, Formschneider. 
Der Zuchtwagen 1559. In: alten Drucke mit einem Gedichte 
des II. Sachs. H. 6 Z. 2 L., Br. 12 Z. 10 L. 
Lang, Hans 0351331), Glasmaler von Freiburg, ein fast unbekann- 
ter Künstler aus der Schule der Stinuner. Er ist der jüngere die- 
ses Namens. nach der Aufschrift einiger Zeichnungen, die SlCll 
von ihm finden, und daraus ersieht man auch, dass Hans Caspar 
Lang jun. um 1582  1697 gearbeitet hat. Brulliot Dict. des mo. 
nogr. I. 1292 erwähnt das Zeichen dieses Künstlers, er kannte ihn 
aber nicht namentlich. In der Sammlung des Dekan Veith in 
Schaffhausen, die uns durch rden Qatalog von R. Wcigel bekannt 
ist, sind folgende interessante Zeichnungen von diesem Künstler 
angegeben:   
1) Ein Bad mit 12 nackten Männern und Welbßrnj ein Mann 
spielt die Violine und ein Mädchen bESRTIIZI einen eintre- 
tenden Mönch mit Wasser. Im Garten sind Leute und eine 
Gondel zur Abfahrt, 1606. Feder und Tusch, qu. fol. 
2) Die Hnabenschule, ein Weib mit dem Stecke lehrt, H. L. 
IÖOÖ; Bister, fol. 
5) Salomon als Richter, H. C. Lang in Strasburg 1594, Feder 
und Tusch, gr. fol. 
4) Das Weltgericht, 1594- Tusch, gr. fol. 
 5) Etama mit der Posaune, 1607. Mit dem Zeichen; Federum- 
i? riss. 
 Ö) Die Auferstehung Christi, mit dem Namen des Künstlers, 
1582. Mit der Feder gezeichnet, 4- 
7) Ein vornehiner Mann vor einem sitzenden Ritter, neben 
welchem grosse Geldstiicke stehen, ihm zur Seite Könige 
und Bitter. Tusch, kl, 4.  
Lang, Jühaflll, Edelsteinschneider, der um die Mitte des I6. Jahr-
        

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