Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1745622
Lamberti , 
Georg. 
Lamberts , 
Gerrit. 
251 
aufsehcr beim Dombau, und zu Bologna führte er in S. Francescu 
das Grabmal Pabst Alexander V. aus. Hier starb er selbst 1417 im 
67. Jahre. 
Lamherti, GOOTg, Maler von Florenz, dessen Lebensverhältnisse 
unbekannt sind. Im Jahre 1607 malte er die Huppelidßr Iiirßhß 
von S. Piehjo al Po in Cremona. 
Lamberti, OPQZiO; Maler von Centn, der Gehülfe des 
in der Libreria der Augustiner zu Cremona. 
Cavugna 
Lamberti , 
Giovannino , 
Beiname von J. Howard. 
Lambertmi, Mlßhel, auch Michel di Matten genannt, Ma- 
ler zu Bologna, und einer der berühmtesten, die daselbst um die 
Mitte des 15. Jahrhunderts lebten. 1x51 Jahre 114115 malte er auf 
dem Fischmarkt (pescaria) ein Bild, und dieses rühmte Albani selbst 
vor jenen des Francia, allerdings des Lobes genug, da [Irancia 
ein so hochbegabter Meister ist. Andere VVerlse von seiner l-Iand 
sind in S. Pietro und S. Giacomo derselben Stadt. Sein Todesjalir 
ist unbcltaannt, man weis nur, dasser noch 146g gearbeitet hat. 
Lambßfu), der Taufname zweier oder gar dreier Maler, welche die 
Italiener, so wie auch einige Deutsche, mit einander verwech- 
seln oder für. Eine Person halten. Ticozzi (Dizionnario degli artisti 
etc. Milano 1852 II. 505.) hält den Lamberto tedeseo oder L. 
(Pzkmsterdam mit L.Sutern1ans oder L. Suavis für Eine Person, und 
eine zweite ist im Lamberto Lombart. Den ersteren lässt er 1481. 
zu Lüttich geboren werden, und Lolzuhart sollte im folgenden Jahre 
daselbst das Licht der Welt erblickt haben. Wie Tieozzi zu die- 
ser Zeitbestimmung gekommen, wissen wir nicht; er ist jedoch sei- 
ner Sache nicht gewiss. So verwechselt er später auch den L. 
Lombart mit seinem Lambert Teclesco, Sutermanns oder Suavis 
und dann hält er auch diesen mit dem andern für identisch. 
Wir glauben mit Sicherheit einen Lainbert Sustermans, genannt 
Äßombart oder Lambardus. und einen Lambert Sustris, und 
auch den L. Suavis unterscheiden zu dürfen. Der erstere wurde 
1506 in Lüttich geboren, die Sustris stammen von Amsterdam, 
kamen aber in München zu Ansehen, und L._Suavis ist Maler und 
Iiupferstecher, ein Zeitgenosse des Lombardus.  
Die Wirksamkeit dieser Bünstleriiillt ins, 16te Jahrhundert, 
und wenn Lipowsky im bayerischen lIiiinstler-Lexilson den baye- 
rischen Hofmaler Friedrich Sustris, den Fßderigv di Lamberiü Fia- 
mingho des Vasari, erst 1626 zu Amsterdam geboren werden lässt, 
so hat dieses dieselbe Bewandtniss: als wenn er sagt, dass ein 1626 
geborner Künstler 1565 das Leichengeriiste des Michel Angeln 
zieren half, 
Mehreres siehe Sustris; auch Lombardus und Suavis. 
Lambertss Gerrit, Maler und Zeichner, wurde 1776 zu AmSfßrdam 
gßbvrßp. und von seinem Vater zum Buchhandel bestimmt, S0 dass 
er anfangs nur in den Nebenstunden zeichnen konnte. Nach dem 
Tode Sfzines Vaters musste er die Buchhandiung übernehmen: SP5- 
ter erhwh er eine magistratische Bedienstigung, und "St "achvdeln 
1309 erfolgten T011 seiner Frau konnte er sich mit Ernst den Kunst- 
ßmdien wndmen. In diescn nur fand er das grösste yergniigexx, 
aber bisher war er nur auf sich selbst angewiesen, blS ihm sein 
Freund lißrl-huff regclmässigeu Unterricht ertheiltc. Mittlerweile
        

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