Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1745489
correkt in der Zeichnung, von zierlicher Anordnung und in tech- 
nischer Hinsicht meisterhaft. Seine Gemälde mit dem Samariter, 
der Segnung Jakolfs und dem Sturme von Monterau durch Carl 
VII- Wurden mit goldenen Medaillen beehrt. Der Luxembourg 
und Versailles weisen Werke von ihm auf, und auch anderw_ärts 
sind solche zerstreut. Lafond war auch Ritter der Ehrenlegion, 
und 1855 starb er, in seinem besten. Wirlien. 
Gabet verzeichnet eine bedeutende Anzahl von "Gemälden dieses 
Künstlers, darunter auch die oben erwähnten. Den Samaritan 
malte er 1804, und 1805 die Kaiserin , von den Kindern umringt, de- 
ren Mütter sie unterstützte." Die Segnung Jakobs istvon 1808; 
1312 malte er den westphälischen Bauer vor Napoleon; 1814 Sau], 
die Druide" Velleda; 1814 den Tod Jakobs; 1817 Aeneastauf dem 
Berge Ida, im Museum zu Rauen; die Einnahme von Montereau, 
im Präfekturgebäude daselbst; Numa Pompilius und Egeria, im 
Pallaste zu Versailles u. s. w. Im Schlosse zu Meudon ist seine 
keusche Susanua, im Museum zu Dijon der Schatten Samuels, im 
Luxembourg das Testament des Eudamidas, St. Ludwig; von Gon- 
zaga im Seminar von Bazas, die Geburt und die Himmelfahrt 
Christi im Kloster der Dames religieuses zu Toulouse, sechs Altar- 
blätter in der Iiirche des 'l'e1nple. Im Salon des Baron Barbier ist 
ein Plafoudgemälde und vier grosse Landschaften von ihm. Dann 
malte er auch mehrere Portraite. Gabet erwähnt noch mehrerer 
anderer Bilder, die grösstentheils in den Privatbesitz übergingen. 
Lafond de Fänion, Mlle. Aurore Enenette de, Malerin 
zu Paris, aber von Frinion gebiirtig.  Sie bildete sich unter Lei- 
 tung von Regnault, und 181g brachte sie schon ein_Gemälde zur 
Ausstellung, welches Clotilde vorstellt, wie sie ihre Gedichte liest. 
In der Gallerie der Herzogin von Berry ist diese selbst gemalt, 
an der Wiege ihrer Tochter, und eine Vendecäsche Wittwe. Spä- 
tere Bilder sind: Fleurette an der Quelle, Henry mit Fleurette etc. 
Mlle. Lafond wurde mit mehreren Medaillen beehrt; 1322 er- 
hielt sie eine goldene im Müsöe royal. 
Lafond, Daniel, Maler und Kupfersteeher zu Bern, wurde um 
1760 geboren, und nach dem Beispiele von Lory, Zehender, Bö- 
nig und andern iibte er sich in gleicher Kunst, worin die Natur seine 
hauptsächlichste Lehrmeisterin war. Er stndirte sie mit Eifer, und 
nach und nach erwarb er sich den Ruf eines trefflichen Künstlers. 
Er lieferte verschiedene malerische Ansichten, sowohl in Gemälden 
als im Stiche, und Blätter dieser Art wurden damals häufig ans- 
gemalt, Seine Blätter wurden neben jenen von Aberli, Bieder- 
mann und Winter gesehen. Sie bilden mit jenen Lory's und Ze- 
hendefslsammlungen, z. B. Recueil des paysages Suisses etc. 14795. 
i) Ansicht des Weishorns, gr. qu. fol.  
2) Ansicht der Jungfrau, gr. qn. fol.  
5)  obere Grindelwaldgletscher mit dem Wetterhorn, qu. 
O  
4) De!" untere Grindelvvraldgletscher, qu. fo].  
5) D135 Lauterbrunnenthal, qu. fol.   
6) Die Ansicht von Untcrlacken, qu. fol.    
7) Die Ansicht von Mnrat, qu. fol. ' 
8) Gegend 11m Thun, qu. fol. 
Q) AIISSICM Vüm Ringgenberg, qu. fol. 
10) Der Ausfluss der Aaar aus dem Brienzer-See, qu. fol,
        

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