Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743310
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Killmnnn , 
 Kindermann , 
Iiillmann, F. de, Hunstliebhaber, der im ersten Zehntel unsere 
Jahrhunderts in Düsseldorf lebte. Er hat einige Blätter mit Figuren 
geätzt.   
Himbel, Wilhelm, Zeichner; der uns durch die Zeichnungen zu 
fglgendem Werke bekannt ist: Journal für Miibelschreincr uiiil 
Tapezirer, gravirt von Börner und Lehnhardt. Mainz 1855, qu. 
fol. Damals erschien das erste Heft.  
Hlmll, Maler, der um 1786 lebte, dessen Lebensverhältnisse aber 
unbekannt sind. P- A- Tardieu stach nach ihm ein grosses Blatt: 
Ißespoir du retour. 
IilIIIOH, der Name von griechischen Künstlern, deren wir unter Ci- 
mon Erwähnung gethan. Nur fügen wir bei, dass der Name des 
eyrakusanischen Graveur sich auf einem der Delphine finde, 
welche den Kopf der Proserpina umgeben, und auf der Stii-nbinde 
der Arethusa auf einen gannvorzüglichen Münze von Syraltus, 
Im Revers ist die Quadriga init schnaiibenden Rossen und die ge- 
flügelte Victoria krönt den Fuhren. _Einige halten den Iiimoii filr 
den Münzineister, Andere glauben In ihm den Graveur zu erkennen. 
Iiimpfel, Johann Christoph, Maler, geb. 1750, gest. zu Berlin 
1805, einer der besten damaligen Maler Berlins, dessen Arbeiten 
von Kennern geschätzt werden. Er war aus Schlesien gebürtig, 
der Sohn eines Bildhauers zu Breslau, _und zeigte schon von 
Jugend an eine angeborne Neigung zur" zeichnenden Kunst. Ein 
sehr mitteliiiässiger Maler, der in den durftigsten Umständen lebte, 
war sein Lehrlierr, den er jedoch bald ubertraf. Iiimpfel machte 
sich durch seine Portraite, die von sprechender {lehnlichkeit sind, 
und durch einige grösscre Oelgemaildc, die historische Gegenstände 
darstellen, bald in Schlesien "überall vortheilhaft bekannt, verhei- 
ratliete sich 3776 und zog spater nach Berlin, wo er auch Freunde 
und Unterstutzung fand. Er erhielt den Auftrag, verschiedene Pla- 
fonds in den k. Schlossem zu malen, und man lobte ihn vorzüg- 
lich als kamen-Maler. Erstellte aber nicht l2l0S_lllStOZ'l5ChG Su- 
jets mit Glllßli dar, er versuchtesich auch in Iwarriliaturgcmälden, 
welche Laune, Witz "und einen feinen Beobachtungsgeist verrathen, 
Eine in derZeitung fur die elegante Welt 1804 No- 120 beschriebene 
Gompositionnwelche Kaiser Harl -V. vorstellt, wie vor ihm und 
andern Churfursteii Joachim II. das gegen den gefangenen Chur- 
fürsten Johann Friedrich von Sachsen gefällte Todesurtheil miss- 
billiget, hat Richter in Aquatinta gestochen. 
Seine letzte und unstreitig eine seiner besten Arbeiten ist ein 
historisches Gemälde: den Churfürst von Brandenburg Joachim lI. 
im Lager vor Wittenberg vorstellend, das der König an sich 
kaufte und Bollinger gestochen hat. 
Kind, Dayld; Maler zu Hamburg um 1650, machte sich durch 
seine BilclnisstrBuf. Er soll in den Stellungen Van Dyck, im Co- 
lorite Rubens und in Beleuchtung den Rembrandt zum Muster ge- 
nommen haben. 
Rindermann, lgOmmlcks Maler, wurde 1746 zu Schluckcnau in 
Böhmen geboren, und anfänglich zu Böliinischkainnitz bei einem 
Vergolder in die Lehre gegeben. Nach drei Jahren kam er nach 
Prag zum Jesuiten_und_ aler Rab, und dieser ertheilte ihm erst 
rundlichen Unterricht im _Zeichrien und in Behandlung der Far- 
ben. Hierauf trat er in Wien bei einem Maler in Condition, ver-
        

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