Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1745430
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Laäislaus. 
Christoph Jakobi 
etc- 
IladlSlalläg Maler 111 Prag, der in einem Protokolle von 1548 vor- 
kommt, 
Laegh, Wilhelm van der, Kupferstecher und wohl auch Ma- 
ler, welchen Rnmohr und Thiele (in derfieschichte der Kupfer- 
stichsammlung zu Copenhagen S. 58) 1m _Pelntre graveur aufgenom- 
men wissen wollen. Seine Bildnisse sind malerisch radirt, von 
keiner grossen artistischen Bedeutung, da der Maler heim Radi- 
ren nicht genug Fertigkeit besass. Laegh scheint lange in Copen- 
hagelt gelebt zu haben, vielleicht als Gehulie Haelwveg-"S. 
1) Iiönzlig Christian V. im Iirönungsornate, nach L. van Hawen, 
167 . fol.  
2) Johann Caspar de Cibignan Dom. de Oberampach Colonel 
et Gubern. Bergensis.  
5) M. Hier. Buek, k. Hauptprediger in Gopenhagen, nach H. 
_Ditmars, 1674. 
LaÜiSS; Carl; Maler zu Hamburg, ein jetzt lebender Künstler, 
Er malt Landschaften in Oel und Gouache, Ansichten von Schlös- 
sern u. s. w. 
Laßmmßrmayer, Joseph, Maler aus VVallerstein, ein im: 16- 
bender Künstler. Er malt historische Darstellungen, deren man 
schon auf den Iiunstausstellungen sah; auf jener zu München 1856 
ein Oelbild der Verheissung Ahraham's, eine klare würdige Dar- 
Stellung von zarter und doch gesättigter Färbung. 
113811, Dirk V31! der, Maler, ein Flamänder von Geburt, er- 
lernte seine Kunst bei M. van Cleef und bei F. Floris, und seine 
Bliithezeit fällt um 1560- Er ging nach Spanien, wo seine Werke 
Beifall fanden. 
Lüßll, Dirk Jan V8!) der, Maler zu Zwoll, und geboren da- 
selbst 175g. Seine Eltern bestimmten ihn anfangs zu den Wissen- 
schaften, nach ein Paar Jahren aber fanden sie es gerathener, den Suhn 
in Dienst der indischen Compagnie zu bringen. In Leyden genoss 
er nebenbei auch den Unterricht des Malers H. Meyer, Zuletzt 
aber fand er an der Iiunst solche Neigung, dass er beschloss, diese 
zu seinem Hauptberufe zu machen." Endlich stimmten auch die El- 
tern seiner Wahl bei, und nun ubte er sich mit allem Eifbr in 
den Grundsätzen der Malerei. In der ersten Zeit malte er zu Ley- 
den verschiedene Genrestüclie und Landschaften, letztere in Oel 
und Aquarell, und auch in schwarzer Iireide führte er solche aus. 
Später ging er in seine Geburtsstadt zurück, und hier belsam er 
'etzt von französischen und englischen Iiunsthändlern hinreichende 
bestellungen auf Gemälde und Zeichnungen. Auch 1111611 Amster- 
dam kamen mehrere seiner Bilder. _ 
Van der Laen's vorziiglichste Werke bestehen 111 berg- und 
buschreichen Landschaften. Seine Bilder erinnern an verschiedene 
Jahreszeiten; auch sind sie mit Gebäuden und Figuren schön staf- 
firt. Man sah deren auf den Runstausstellungen in Amsterdam 
und aiiderwärts immer mit Beifall. Der Iiupfcrstecher N. van der 
Meer stach nach seinen Zeichnungen zu Feith's Gedicht, Julia 
betitelt, 1735 die Kupfer. 
Im Jahre 1820 begleitete Laen die Stelle eine; Griffier; dann 
war er auch Stadtrath. 
Laenen, Christoph Jakobi oder Jakobz van der, Maler v. 
Antwerpen, der gewöhnlich Spiel- und Trinkgesellschaftcn, Ta-
        

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